Weihnachten zählt zu den liebsten Festen der Kinder. Es verändert die Stimmung schlagartig und bringt Fröhlichkeit in die kalten Wintertage. Kinder bangen am meisten darauf, weil sie köstliche Leckereien genießen, Freunde treffen, Geschenke austauschen und Pakete vom Weihnachtsmann erhalten.
Einen Monat vor Weihnachten beginnen meine Töchter, ihre Wunschlisten für den Weihnachtsmann zu besprechen. Die Briefe sind in vollem Gange, und sie geben sich redlich Mühe, brav zu sein. Als Mutter nutze ich die Zeit, um ihnen gesundes Essen mit wenig Widerstand anzubieten. Später werden wir darüber herzlich lachen, wenn sie erwachsen sind.
Dieses Jahr gibt es wieder Treffen mit Freunden, Geschenke und Backen. Doch wie machen wir Weihnachten besonders? 2020 hat uns viel gelehrt – zuletzt über Teilen, Fürsorge und Distanz. Manche Kinder feiern nicht so unbeschwert wie andere. Warum übernehmen Ihre Kinder nicht die Rolle des Weihnachtsmanns für ein Kind in Not und zaubern ein Lächeln auf sein Gesicht?
Mit meinen Töchtern habe ich genau das unternommen. Es fällt schwer, sich von Lieblingsdingen wie Kleidung, Spielzeug oder Büchern zu trennen – Emotionen hängen daran, auch bei Erwachsenen.
Vor Tagen diskutierten wir über den Weihnachtsmann und seine Geschenke für alle Kinder. Daraus entstand ein tiefgründiges Gespräch. Ich fragte: „Wie würde sich unsere Haushaltshilfe fühlen, wenn wir ihrer Tochter Spielzeug schenken?“ Die Idee begeisterte sie. Dann schlug ich vor: „Wie wär’s, wenn ihr je eines eurer Lieblingsspielzeuge abgebt?“ Sie dachten nach.
Ich erklärte: Der Weihnachtsmann bringt euch jedes Jahr alles Gewünschte. Diesmal könnt ihr für sie der Weihnachtsmann sein. „Aber sie kann doch auch schreiben?“, fragten sie. „Sie kann weder lesen noch schreiben. Wenn ihr teilt, wird sie genauso glücklich feiern wie ihr.“
Für dieses Mädchen hätte Weihnachten sonst wenig bedeutet. Ich wollte meinen Töchtern beibringen, sich besonders zu fühlen durch Geben – und Weihnachten ist der ideale Moment dafür.
Überraschenderweise widersprachen sie nicht. Kinder staunen uns oft mit ihrem Verständnis. Sie wählten sofort ihre Schätze aus und legten sie beiseite.
Helfen wir dieses Jahr, wo wir können. Jemandem mit Herz den Tag zu versüßen, ist das größte Geschenk. Ihre Kinder lernen Freude am Geben, Empathie und Distanz zu Dingen – Werte, die zu Hause beginnen. Ich bin stolz auf meine Töchter.
Ich hoffe, diese Geschichte inspiriert Sie. Teilen Sie Ihre Gedanken!
Frohe Weihnachten und schöne Feiertage!
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