Gorillas wirken imposant und wild, sind aber eine stark vom Aussterben bedrohte Art. Krankheiten und illegale Jagd bedrohen ihre Populationen kontinuierlich. Dennoch faszinieren sie Kinder und Erwachsene mit ihrem friedlichen Wesen und markanten Erscheinungsbild. Besonders spannend: Sie teilen fast 98 % ihrer DNA mit uns Menschen und gelten daher als unsere nächsten Verwandten. Erfahre mehr über diese beeindruckenden Primaten!
Erstaunliche Fakten zu Gorillas
Gorillas gehören zur Familie der Hominiden, den sogenannten "Großaffen", und sind die größten Primaten der Welt. Zu dieser Familie zählen auch Schimpansen, Orang-Utans und wir Menschen – kein Wunder, dass Gorillas als unsere nahen Verwandten gesehen werden.
Es gibt vier Gorilla-Arten: Östliche Gorillas, Westliche Gorillas, Berggorillas und Flachlandgorillas. Östliche Gorillas sind mit weniger als 6.000 Tieren in freier Wildbahn extrem selten und gefährdet. Westliche Gorillas sind zahlenmäßig stärker mit rund 95.000 Individuen vertreten, doch ihre Population schrumpft rapide – sie gelten als vom Aussterben bedroht.
Gorillas leben in engen Gruppen unter der Führung eines dominanten Männchens, dem "Silberrücken". Die Gruppe umfasst Weibchen und Jungtiere. Größere Gruppen haben oft zusätzliche erwachsene Männchen, die "Blackbacks" heißen. Silberrücken und Blackbacks schützen die Familie vor Bedrohungen wie rivalisierenden Gorillas oder Leoparden.
So sehen Gorillas aus
Gorillas haben lange Arme, die länger als ihre Beine sind, und einen muskulösen Körperbau. Sie bewegen sich im "Knöchelgang" fort, indem sie auf allen Vieren mit den Fingerknöcheln laufen. Ihr Fell ist meist braun und lang; regionale Unterschiede sorgen für Vielfalt – Berggorillas haben dunkles Haar, westliche Varianten helleres oder sogar gräuliches mit roter Stirn. Bei älteren Männchen wird der Rücken pelzig-silbern: Daher der Name Silberrücken.
Lebensraum von Gorillas
Jede Gorilla-Art ist an ihren Lebensraum angepasst: von Tieflandwäldern und Sümpfen bis zu Bergregionen. Die meisten leben in zentralafrikanischen Regenwäldern. Westliche Gorillas findet man in Ländern wie Kongo, Kamerun, Gabun und der Zentralafrikanischen Republik; östliche in Ruanda und Uganda. Flachlandgorillas bevorzugen Moore und Bambuswälder, Berggorillas hohe Bergwälder. Diese intelligenten Tiere bauen Nester aus Ästen und Pflanzen und nutzen einfache Werkzeuge.
Lebenserwartung
Trotz enger Verwandtschaft zum Menschen leben Gorillas kürzer: In freier Wildbahn bis zu 35–40 Jahre. Der älteste bekannte Gorilla wurde 55 Jahre alt – in einem Zoo.
Was essen Gorillas?
Gorillas sind überwiegend Pflanzenfresser. Ihre Mahlzeit: Blätter, Früchte, Samen, Stängel und Bambus. Ergänzt wird das durch Insekten wie Raupen, Termiten oder Ameisen. Männliche Gorillas verzehren täglich bis zu 23 kg Futter!
Wie groß werden Gorillas?
Als größte Primaten sind Männchen doppelt so schwer wie Weibchen. Erwachsene Männchen messen 1,7–1,8 m und wiegen 135–180 kg; Weibchen bis 1,4 m und 68–113 kg. Silberrücken können über 1,8 m groß und 270 kg schwer werden.
Noch mehr spannende Gorilla-Fakten

Hier lustige Fakten für Kinder:
- Gorillas haben wie wir Hände und Füße mit Daumen und Zehen.
- Manche Gorillas in Zoos beherrschen Gebärdensprache, um mit Menschen zu kommunizieren.
- Gruppen heißen Trupps, angeführt vom Silberrücken.
- Der Silberrücken bekommt seinen Namen durch silbernes Rückenfell im Alter.
- Weibchen sind 8,5 Monate trächtig und stillen bis zu 3 Jahre.
- Babys schlafen bis 2,5 Jahre im Nest der Mutter.
- Trotz wildem Aussehen sind sie friedlich und greifen nur bei Bedrohung an – geleitet vom Silberrücken.
- Silberrücken entscheiden über Ruhe-, Schlaf- und Futterplätze.
- Es gibt nur ca. 700 Berggorillas in zwei afrikanischen Schutzparks.
Gorillas beeindrucken durch Intelligenz, Friedfertigkeit und Menschähnlichkeit. Diese Fakten wecken Kinderneugier auf unsere Primaten-Verwandten!
Fun Facts über Geparden für Kinder
Fakten über Koalas für Kinder
Interessante Fakten über Affen für Kinder