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Alltag mit einem eigensinnigen Kleinkind: Ehrlich erzählt von Mutter Gayatri Bhadran

Alltag mit einem eigensinnigen Kleinkind: Ehrlich erzählt von Mutter Gayatri BhadranGeschrieben von: Gayatri Bhadran

Mein Neugeborener ist kein Baby mehr – er ist ein Kleinkind. Ein störrischer, eigensinniger und herrschsüchtiger kleiner Charakter. Er bestimmt das Transportmittel für den Abendspaziergang, wählt Schuhe passend zur Kleidung und seinen Schlafanzug. Sein Schrei ist ohrenbetäubend und würde selbst die Donnergötter in den Schatten stellen.
Als erfahrene Mutter lerne ich, mit dieser neuen Persönlichkeit umzugehen. Im Duell zwischen Eltern und Kleinkind siegt immer das Kind – am besten nachgeben und Wutanfälle aushalten. Es ist extrem herausfordernd, stundenlang Geschrei zu ertragen, nur weil das Peppa-Pig-Shirt in der Wäsche ist oder der Hocker fehlt, um übers Waschbecken zu klettern. Bleiben Sie ruhig oder Sie verlieren die Nerven.

Letztes Wochenende wollten mein Mann und ich in ein hippes neues Restaurant gehen, doch unser Kleiner beschloss, eine Stunde lang seine Spielzeugautos im Waschbecken zu waschen. Jedes Mal, wenn wir ihn herauszogen, heulte er, bis er knallrot war. Wir haben diesen Anfall geduldig durchgestanden.
Datenschutz wird schwieriger, seit er Türen öffnen kann. Gerade wenn man auf dem Töpfchen sitzt, stürmt er herein: „Beweg dich! Po sauber, jetzt!“ und reicht den Bidet-Hahn. Ich schaue gerne Soaps oder Thriller auf dem Handy – mitten in einer gruseligen Szene schlich er sich lautlos herein, flüsterte „Mumma, chuechue“ und pinkelte mir auf die Beine. Ich erschrak zu Tode und dachte an einen Geist aus einem Stephen-King-Roman.

Das Fahrrad ins Park zu schieben ist eine Herausforderung: Er lenkt wild wie ein Betrunkener, die Kindersicherung nützt nichts – wir rempeln Wände und Leute an. Der Kinderwagen ist Vergangenheit. Wer mit ihm spazieren geht, braucht Geduld: Er zerrt an der Hand und marschiert selbstbewusst los, oft auf die Hauptstraße im Verkehr. Wippen ist für 18 Monate – er ist ein rebellischer Zweijähriger!

Pfützen faszinieren ihn dank Peppa Pig: Er springt rein, setzt sich, schiebt das Rad durch und wäscht die Hände darin. Ich brauche viel Wein und Kaffee, um das Jahr – und das nächste – zu überstehen.