Stellen Sie sich vor, wie zentral Internet und Smartphones im Alltag unserer Kinder sind – als Hilfsmittel für Hausaufgaben, schnelle Antworten, Unterhaltung und Freizeitgestaltung. Viele Schulen weltweit, darunter auch in Frankreich, bieten daher kostenloses WLAN an. Doch Frankreich hat dies in Schulen und Kindergärten eingeschränkt oder verboten. Welche Gründe liegen dahinter?
Der Hintergrund: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft hochfrequente elektromagnetische Felder als möglicherweise krebserregend ein (Gruppe 2B). Studien verbinden Mobiltelefonnutzung mit einem erhöhten Risiko für Hirntumore. Die französische Nationale Agentur für Gesundheit, Sicherheit von Lebensmitteln, Umwelt und Arbeit (ANSES) empfiehlt, die Exposition gegenüber Hochfrequenzen – besonders bei Kindern und intensiven Nutzern – zu minimieren.
Diese Strahlung betrifft nicht nur WiFi, sondern auch Mobiltelefone, schnurlose Telefone, Laptops, Router und weitere Geräte wie Smart Meter oder Telefonmasten. Am 29. Januar 2015 verabschiedete die französische Nationalversammlung ein Gesetz zur Reduzierung der Exposition gegenüber drahtloser Strahlung. WLAN ist in Kindergärten und Kindertagesstätten vollständig verboten, in Grundschulen bis 11 Jahre stark eingeschränkt.
Quelle: https://ehtrust.org/france-new-national-law-bans-wifi-nursery-school/
Ähnliche Maßnahmen gibt es international: In Indien wies der Oberste Gerichtshof von Rajasthan Telekommunikationsanbieter an, Türme nahe Schulen, Krankenhäusern und Spielplätzen zu entfernen. PRIARTEM, ein französischer Verband, begrüßt dies als ersten Schritt zur Regulierung drahtloser Technologien zum Schutz der Bevölkerung.
Quelle: https://www.powerwatch.org.uk/
Mögliche Auswirkungen drahtloser Strahlung auf Kinder
- Einfluss auf Gedächtnis und Lernfähigkeit
- Verhaltensprobleme
- Müdigkeit, Stress, Kopfschmerzen und Schwindel
- Reduzierte Konzentration und Aufmerksamkeit
- Schlafstörungen
- Krebsrisiko und Tumore
- Neurologische Erkrankungen wie Alzheimer
- DNA- und Gentoxizität
- Herz-Kreislauf-Probleme wie Tachykardie
Empfohlene Schutzmaßnahmen für Kinder
Experten raten zu einem zweistufigen Ansatz: Exposition minimieren und bei Nutzung schützen. Hier bewährte Tipps:

- Legen Sie tägliche Bildschirmzeitlimits fest – entdecken Sie 5 praktische Methoden dazu.
- Nutzen Sie getestete Strahlungsschutz-Chips für drahtlose Geräte, wie Envirochip-Lösungen für den Haushalt.
- Halten Sie Telefone mindestens 10 mm vom Körper entfernt und fördern Sie Freisprechen.
- Kürzen Sie Anrufdauern, wechseln Sie zu Textnachrichten oder Freisprechen.
Als Elternteil können Sie Vorbild sein: Minimieren Sie die Exposition Ihrer Familie und schützen Sie so die Gesundheit langfristig.