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Desintegrative Störung des Kindesalters (CDD): Symptome, Ursachen und bewährte Umgangstipps

Desintegrative Störung des Kindesalters (CDD): Symptome, Ursachen und bewährte Umgangstipps

Die Diagnose einer Desintegrativen Störung des Kindesalters (CDD) kann für Eltern eine der schwierigsten Herausforderungen sein. Basierend auf etablierten medizinischen Erkenntnissen erklären wir in diesem Artikel, was CDD ist, wie sie sich äußert und wie Sie Ihr Kind optimal unterstützen können.

CDD trifft Eltern und Kinder emotional tief. Nach einer Phase normaler Entwicklung regressieren die Fähigkeiten des Kindes plötzlich. Als Betroffene wissen Sie: Mit Entschlossenheit und fundierten Strategien können Sie diesen Weg meistern.

Was ist die desintegrative Störung des Kindesalters (CDD)?

CDD ist eine seltene Erkrankung, bei der nach einer Phase normaler Entwicklung ein plötzlicher Verlust von Fähigkeiten eintritt. Die Regression ist oft so ausgeprägt, dass Kinder sie selbst wahrnehmen. Typisch sind Verluste motorischer, sozialer und körperlicher Fertigkeiten. CDD gehört zum Autismus-Spektrum, tritt aber später auf – manchmal erst bis zum 10. Lebensjahr.

Ursachen von CDD

Die genauen Ursachen sind unbekannt. Bei mehr als der Hälfte der betroffenen Kinder wurde jedoch eine abnorme elektrische Aktivität im Gehirn festgestellt.

Symptome von CDD

Kinder mit CDD verlieren in zwei oder mehr Bereichen zuvor erworbene Fähigkeiten:

1. Sprachkenntnisse

Abnehmendes Vokabular, Verlust der Sprech- und Konversationsfähigkeit.

2. Sozialkompetenz

Schwierigkeiten, auf andere einzugehen und zu interagieren.

3. Spielen

Verlust des Interesses an fantasievollen oder anderen Spielen.

4. Motorische Fähigkeiten

Rückgang bei Gehen, Klettern, Greifen und Bewegungen.

5. Blasenkontrolle

Trotz früherer Sauberkeit tritt wieder Einnässen auf.

Der Verlust kann abrupt innerhalb von Tagen bis Wochen oder schleichend eintreten.

Desintegrative Störung des Kindesalters (CDD): Symptome, Ursachen und bewährte Umgangstipps

Vorbereitung auf den Arzttermin

  • Vermuten Sie CDD? Bereiten Sie sich gründlich vor.
  • Notieren Sie alle beobachteten Symptome, Fragen und Zweifel.
  • Bringen Sie Entwicklungsdaten, Meilensteine und ggf. Videos mit – ideal zur Einschätzung durch den Arzt.
  • Listen Sie Multivitamine und Ergänzungsmittel auf.
  • Nehmen Sie einen Vertrauten mit.
  • Führen Sie ein Notizbuch für wichtige Infos.

Behandlung von CDD

Es gibt keine Heilung. Die Therapie umfasst Medikamente wie:

  1. Antipsychotika gegen stereotype Bewegungen und Impulsivität.
  2. Antikonvulsiva zur Anfallsreduktion.

Verhaltenstherapie

Eltern, Betreuer, Logopäden, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten arbeiten im Team. Belohnungssysteme fördern positives Verhalten und minimieren Verluste.

Umgang mit CDD

Cdd ist eine ernste Diagnose. Hier bewährte Tipps:

  • Halten Sie sich über CDD informiert – trotz begrenzter Daten zu neuen Therapien.
  • Bilden Sie ein Team aus Ärzten und Therapeuten.
  • Netzwerken Sie mit Familien aus dem Autismus-Spektrum für emotionale Unterstützung.
  • Schützen Sie sich vor Burnout: Pflegen Sie Hobbys und laden Sie Ihre Batterien auf.

Cdd fordert Sie emotional – genießen Sie jeden Moment mit Ihrem Kind, ohne Selbstvorwürfe.