Als Eltern möchten Sie das Beste für die Gesundheit Ihres Kindes. Eine der effektivsten Schutzmaßnahmen gegen vermeidbare Krankheiten ist die pünktliche Einhaltung des Impfplans. Dieser kann je nach Region variieren, abhängig von lokalen Infektionsrisiken. Es ist entscheidend, den Plan genau zu befolgen, um schwere Erkrankungen vorzubeugen. Manche Eltern verschieben oder überspringen Impfungen aus triftigen Gründen. In diesem Beitrag klären wir, warum eine rechtzeitige Impfung wichtig ist, welche Komplikationen eine Verzögerung bergen kann und wann ein Aufschub medizinisch vertretbar ist. Lesen Sie weiter für fundierte Einblicke!
Warum verschieben Eltern Impfungen?
Impfstoffe retten Leben, indem sie Kinder vor tödlichen Infektionen schützen. Dennoch entscheiden sich einige Eltern für eine Verzögerung. Hier die häufigsten Gründe:
1. Reaktion auf vorherige Impfung
Babys können selten allergisch auf Impfstoffe reagieren. Eltern vermeiden dann diesen oder ähnliche Stoffe, um Komplikationen zu verhindern.
2. Bedenken zur Impfstoffsicherheit
Viele Eltern zweifeln an der Sicherheit, besonders bei Kindern mit Allergien, Erkältungen oder ähnlichen Vorerkrankungen.
3. Kinder mit Lungenentzündung oder Asthma
Grippeschutzimpfungen sind bei diesen Kindern essenziell, da Grippe Symptome verschlimmern kann. Manche Eltern scheuen jedoch nasale Lebendimpfstoffe im Vergleich zu toten Viren.
4. Einnahme von Steroiden
Bei Asthma oder ähnlichen Erkrankungen werden hohe Steroiddosen kurzfristig gegeben. Impfungen sollten dann Wochen warten, bis die Wirkung nachlässt. Niedrige Dosen stören nicht.
5. HIV-positives Kind
Geimpft werden kann, solange das Immunsystem nicht stark geschwächt ist. Achten Sie auf T-Zell-Werte: Lebendimpfstoffe nur oberhalb der Grenze.
6. Chemotherapie
Ein geschwächtes Immunsystem macht Lebendimpfstoffe ungeeignet.
7. Hohes Fieber
Bei Fieber über 38,3 °C (101 °F) warten Eltern, um Infektion und Impfreaktion zu unterscheiden.
8. Eierallergie
Masern- und Grippeimpfstoffe werden in Eiern gezüchtet. Ärzte dosieren kleinere Mengen, um Reaktionen zu vermeiden – doch Eltern sind oft vorsichtig.
Risiken einer verzögerten Impfung

Der Impfplan schützt Kinder in ihrer vulnerabelsten Phase optimal. Verzögerungen erhöhen nicht nur das Risiko für das Kind, sondern potenziell auch für die Umgebung. Hier die wichtigsten Gefahren:
1. Höheres Risiko für das Kind
Der Plan maximiert frühen Schutz. Verzögerungen begünstigen schwere Erkrankungen wie:
- Meningitis mit bleibenden Hirnschäden oder Taubheit
- Polio mit Lähmungen
- Masern mit Hirnschwellung oder Tod
2. Risiken für andere
Ungeimpfte Kinder gefährden vulnerable Gruppen wie:
- Neugeborene
- Ältere Menschen
- Immunschwache durch Medikamente oder Erkrankungen
3. Weitere Risiken
- Tetanus: Nur Impfung schützt, da keine Herdenimmunität. Kleine Wunden werden lebensgefährlich.
- Reisen: Höheres Infektionsrisiko im Ausland.
- Ausbrüche: Kind muss Schule meiden, bis Gefahr gebannt.
Häufige Fragen zum Impfplan
Eltern haben viele Fragen. Hier fundierte Antworten:
1. Gibt es Vorteile einer Verzögerung?
Abgesehen vom kurzfristigen Unbehagen: Nein. Verzögerungen erhöhen Infektionsrisiken erheblich.
2. Warum nicht aufteilen, wenn alle Dosen kommen?
Kleinkinder sind anfälligste Phase. Verzögerung lässt sie schutzlos.
3. Reicht Stillen als Schutz?
Stillen stärkt, ersetzt aber keine Impfungen gegen alle Krankheiten.
4. Kita-Ausbleib verbessert Sicherheit?
Nein – Infektionen lauern überall. Pünktliche Impfung ist essenziell.
5. Genehmigt die CDC Alternativpläne?
Keine offiziellen. Verzögerung ist persönliche Wahl, birgt aber Risiken.
6. Meinung geändert – zu spät?
Nein, jederzeit möglich. Ihr Arzt erstellt einen Aufholplan.
7. Impfen bei Erkältung/Fieber/Antibiotika?
Ja, bei leichten Symptomen. Sprechen Sie mit dem Arzt.
8. Verpasster Termin: Von vorn?
Nein, fortsetzen Sie einfach. Halten Sie den Plan ein für optimalen Schutz.
Konsultieren Sie immer Ihren Arzt vor Verzögerungen. Impfungen sind der beste Schutz vor vermeidbaren Krankheiten.
Impfpaß für Kinder
Liste der Impfstoffe für 4- bis 6-jährige Kinder
Kinderimmunisierung &Baby-Wachstums-Tracker