Die zweite Welle des Coronavirus hat in Indien zu großer Besorgnis geführt, nun im zweiten Pandemiejahr. Das Virus mutiert und trifft zunehmend auch Kinder – nicht nur als Superspreader, sondern mit schweren Verläufen. Dr. Jesal Sheth, leitender Kinderarzt in einem führenden Mumbai-Krankenhaus, berichtet von asymptomatischen Fällen, leichten Symptomen wie Hautausschlägen, Schwäche, Magen-Darm-Problemen, Fieber, trockenem Husten und Atemnot. Kinder von 0 bis 18 Jahren landen nun häufiger in Kliniken.
Als Eltern haben Sie die Verantwortung, Ihre Kinder zu schützen. Hier sind evidenzbasierte Tipps, ergänzt um Symptome und Testinformationen von Experten.
Symptome von COVID-19 bei Kindern
Die zweite Welle zeigt: Symptome gehen über Atemwege hinaus. Häufig bei Kindern:
- Hohes Fieber
- Kurzatmigkeit
- Husten
- Halsschmerzen
- Geruchs- oder Geschmacksverlust
- Atemnot oder schnelles Atmen
- Müdigkeit
- Ausschlag
- Bindehautkongestion
- Mukositis-Schock
Viele Kinder weisen gastrointestinale Symptome wie Erbrechen, Appetitlosigkeit und Durchfall auf. Achten Sie auf Warnsignale wie Lethargie und schnelles Atmen – frühe Erkennung rettet Leben.
Wann testet der Arzt auf COVID-19?
Ärzte empfehlen Tests bei Verdachtsfällen, um Familienkontagien zu vermeiden – vor allem vor Krankenhausaufenthalten. Bei knappen Ressourcen und milden Symptomen kann der Test bei asymptomatischen Kindern ohne Vorerkrankungen entfallen.
Arten von COVID-19-Tests für Kinder
Tests erfolgen schmerzfrei per Nasenabstrich bei Atemwegssymptomen. Zwei Hauptarten: Antikörpertest (Vergangenheitsinfektion) und Diagnostik (aktuelle Infektion).
A) Antikörpertest
1. COVID-19-Antikörpertests
Bluttest auf Immun-Antikörper. Ergebnisse in 1–2 Tagen. Zeigt vergangene Infektion, keine aktuelle.
B) Diagnosetests
1. COVID-19-Antigen-Schnelltest (RAT)
Erkennt Virenproteine – präzise bei Symptomen in der ersten Infektionswoche oder nach Kontakt.
2. COVID-19-PCR-Test
Nasenabstrich oder Speichel: Hochsensitiv, nachweisbar von präklinisch bis Nachinfektionsphase.
Tipps zum Schutz Ihres Kindes in der Pandemie

Bei Symptomen: Sofort Arzt kontaktieren und testen lassen. Minimieren Sie Risiken so:
1. Soziale Distanzierung einüben
Halten Sie Abstand bei Besuchern oder draußen – beaufsichtigen Sie Ihr Kind streng.
2. Zu Hause bleiben fördern
Vermeiden Sie Outdoor-Spiel in Krisenzeiten; organisieren Sie Indoor-Aktivitäten.
3. Zuhause desinfizieren
Reinigung häufiger Oberflächen essenziell (CDC: Virus bis 3 Tage auf Plastik/Edelstahl aktiv). Ergänzen Sie Händewaschen.
4. Maskentragen üben
Schützt vor Aerosol-Übertragung. Erklären Sie altersgerecht; tragen Sie selbst Vorbild.
5. Hygiene priorisieren
Händewaschen/Desinfektion vor Berührung von Gesicht – verhindert Oberflächenkontagien.
6. Besucher vermeiden
Kein Kontakt, da hoch ansteckend; nur notwendige Wege.
Wann Arzt rufen bei Verdacht?
Bei Exposition oder Symptomen wie Fieber, Müdigkeit, Schmerzen, Geruchsverlust, Atemnot: Sofort anrufen. Expertenrat statt Selbstdiagnose – kann Grippe oder COVID klären.
In Zeiten steigender Kinderfälle: Aufklärung und Maßnahmen eindämmen Infektionen effektiv.
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