Der Schutz von Kindern vor COVID-19 ist weltweit von zentraler Bedeutung, insbesondere angesichts steigender Infektionszahlen bei Kindern durch die hoch ansteckende Delta-Variante. Mit der Wiedereröffnung der Schulen sorgen sich viele Eltern, wie sie ihre Kinder optimal schützen können, während der Bildungsbetrieb aufrechterhalten bleibt.
Positive Entwicklungen gibt es nun von Pfizer und BioNTech: Die Unternehmen haben neue Daten aus ihrer klinischen Studie veröffentlicht, die Hoffnung auf eine baldige Impfung für Kinder wecken.
In der Studie löste der COVID-19-Impfstoff bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren eine robuste Immunantwort aus. Die Ergebnisse zeigen eine vergleichbare Immunantwort und ein ähnliches Sicherheitsprofil wie bei jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 25 Jahren.
Der Impfstoff wurde von den Kindern gut vertragen. Die beobachteten Nebenwirkungen entsprachen denen in der 16- bis 25-jährigen Gruppe. Besonders erwähnenswert: In dieser Studie traten keine Fälle von Myokarditis auf, einer seltenen Nebenwirkung des Impfstoffs.
Pfizer und BioNTech planen, die Daten umgehend bei der FDA und anderen Regulierungsbehörden einzureichen, um die Zulassung für Kinder von 5 bis 11 Jahren zu beantragen. Pfizer-CEO Albert Bourla betonte die Dringlichkeit. Laut Reuters könnte eine Notfallzulassung bis Ende Oktober 2021 möglich sein.
Schon im März 2021 starteten Pfizer und BioNTech eine globale Phase-1/2/3-Studie mit den ersten gesunden Kindern ab 6 Monaten. Die Wirksamkeit des Zweidosis-Impfstoffs wird in drei Altersgruppen geprüft: 5 bis 11 Jahre, 2 bis 5 Jahre sowie 6 Monate bis 2 Jahre. Die Daten für 5- bis 11-Jährige stehen kurz vor der Einreichung; weitere Ergebnisse folgen bald.
Zusätzlich streben die Unternehmen eine weltweite Zulassung in Ländern an, in denen der Impfstoff bereits autorisiert ist. Experten erwarten positive Entscheidungen der Behörden.
Referenzen:
- pfizer.com
- reuters.com
- pfizer.com
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