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Streit um Ausgaben in der Ehe: Ihre Perspektive vs. seine Sicht – Expertenrat von Therapeutin Hina Beg

Streit um Ausgaben in der Ehe: Ihre Perspektive vs. seine Sicht – Expertenrat von Therapeutin Hina Beg Ihre Geschichte: Ich bin eine verheiratete, unabhängige und berufstätige Frau. Seit ich 21 bin, verdiene ich mein eigenes Geld und habe immer selbst entschieden, wofür ich es ausgebe – ohne jemandem Rechenschaft ablegen zu müssen. Doch seit unserer Heirat besteht mein Mann darauf, dass ich ihm detailliert berichte, wohin jedes Euro geht. Diese Forderung wirkt auf mich völlig unbegründet und einengend. Ich frage ihn nie nach seinen Ausgaben, also warum sollte er das bei mir tun? Es löst ein schlechtes Gewissen aus, wenn ich mir mal etwas gönne.
Seine Geschichte: Meine Frau arbeitet hart und ihr Geld gehört ihr. Dennoch habe ich im Leben schon genug Schwierigkeiten gesehen und möchte sicherstellen, dass sie es nicht unnötig verschwendet. Ich sorge für ihren Komfort und bin bereit, meine eigenen monatlichen Ausgaben mit ihr zu teilen. Für mich ist es keine große Sache, nach ihren Finanzen zu fragen – es geht um Fürsorge.

Expertenrat von Hina Beg, erfahrener Lösungstherapeutin: Übermäßige Kontrolle kann die Partnerin emotional erschöpfen. Schon bei Kindern, die ihr Taschengeld beaufsichtigt bekommen, mindert das ihre Entscheidungsfreiheit und weckt Frustration, Wut oder Verwirrung. Dieses Muster hält sich bis ins Erwachsenenalter. Wenn Erwachsene ihr eigenes Geld verdienen und dennoch ständig befragt werden, fühlt es sich wie Nörgelei an und führt zu mentaler Belastung. Teilen schadet nicht, doch solche Fragen können Paare entzweien. Bauen Sie Vertrauen auf, vermeiden Sie Schuldzuweisungen und geben Sie einander Zeit – so finden Sie eine harmonische Lösung.

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