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6 Dinge, für die Sie sich als Elternteil nicht schuldig fühlen müssen

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die harte Realität der Elternschaft anzuerkennen: Sie ist nicht einfach! Eines Tages erfahren Sie, dass Sie Eltern werden, und tauchen in Ratgeber ein, um Ihr Kind optimal zu erziehen. Plötzlich stehen Sie knietief in schmutziger Wäsche und zerbrochenem Spielzeug, während Ihr Kind schreit und Sie versuchen, Ihre Gedanken zu ordnen. Kinder kommen ohne Bedienungsanleitung zur Welt, und widersprüchliche Ratschläge prasseln von allen Seiten auf Sie ein – kein Wunder, dass Sie manchmal ratlos sind.

Verwirrung ist normal. Doch es gibt vernünftige Entscheidungen und Handlungen, die unnötiges Schuldgefühl auslösen. Aus meiner langjährigen Beratungserfahrung als Elterncoach weiß ich: Dafür müssen Sie sich nicht schuldig fühlen!

6 Dinge, für die Eltern sich nicht schuldig fühlen müssen

Wenn jemand – inklusive Ihnen selbst – Sie für folgende Punkte kritisiert, bleiben Sie standhaft: Schuldgefühle sind hier fehl am Platz!

1. Berufstätig zu sein

Das trifft besonders Mütter, da Väter oft als Hauptverdiener gelten. Als berufstätige Mutter quält Sie vielleicht das Gefühl, wertvolle Zeit mit Ihrem Kind zu opfern – vor allem, wenn Ihnen Ihre Arbeit Spaß macht.

Aber warum? Sie tragen zum Familieneinkommen bei, nutzen Ihre Ausbildung und geben ein starkes Vorbild. In unsicheren Zeiten ist ein zweites Einkommen Gold wert!

6 Dinge, für die Sie sich als Elternteil nicht schuldig fühlen müssen

„Aber wie mache ich es meinem Kind wieder gut?“

Teilen Sie Haushaltsaufgaben fair auf, damit beide Eltern Zeit für das Kind haben. In diesen Momenten gilt: Nur Sie und Ihr Kind zählen. Planen Sie gelegentlich einen freien Tag – überspringen Sie Arbeit oder Kita für unvergessliche Erlebnisse. Solche Erinnerungen prägen ein Leben lang!

2. Nicht alles zu geben, was Altersgenossen haben

Sie bieten bereits Qualitätsbildung, gesunde Ernährung und Förderung – das Wesentliche. Vergleichen Sie nicht mit Spielzeugen oder Gadgets der Freunde, das führt nur zu unnötigem Druck. Alles zu erfüllen lehrt keine Werte und fördert Materialismus.

6 Dinge, für die Sie sich als Elternteil nicht schuldig fühlen müssen

"Wird er mir das nicht übelnehmen?"

Kinder verlieren schnell das Interesse am Neuen. 'Nein' sagen macht Sie nicht unbeliebt, sondern lehrt Wertschätzung. Erklären Sie, dass weniger nicht unglücklich macht. Belohnen Sie echte Wünsche – als Eltern erfüllen Sie Träume!

3. Gelegentlich zu schreien

Kein Kind ist perfekt. Manche Streiche rechtfertigen einen Schrei – es fühlt sich danach unangenehm an, weil Sie Ihr Kind lieben und schützen wollen. Solange es nicht eskaliert, ist es menschlich.

6 Dinge, für die Sie sich als Elternteil nicht schuldig fühlen müssen

„Was soll ich tun?“

Prüfen Sie Häufigkeit und Intensität. Ein Schrei nach verschüttetem Saft ist okay, Dauerstress nicht. Ursachen angehen und bei Fehlern entschuldigen – das modelliert Verantwortung für Kind und Eltern.

4. Bildschirmzeit zu erlauben

Moderne Eltern kämpfen mit Vorwürfen wegen TV oder Games. Doch wir alle wuchsen mit Zeichentrick auf und profitierten: Neue Sprachen, Kulturen, Spaß. Bildschirme bieten Eltern Pausen – eine Win-Win-Situation.

6 Dinge, für die Sie sich als Elternteil nicht schuldig fühlen müssen

"Was, wenn er süchtig wird?"

Setzen Sie klare Regeln: Wann und wie lange? Greifen Sie ein, wenn es soziale Kontakte stört. Eine Stunde Lieblingsserie nach der Schule? Verdient!

5. Öffentliches Fehlverhalten

Wutanfälle im Supermarkt sind normal bei Kleinkindern. Ignorieren Sie Blicke – Sympathie oder Unverständnis sind üblich.

6 Dinge, für die Sie sich als Elternteil nicht schuldig fühlen müssen

„Was, wenn es eskaliert?“

Ursachen: Hunger, Müdigkeit, Überreizung. Füttern, pausieren, disziplinieren. Konsequenzen durchsetzen – lernt effektiver als Worte.

6. Nicht superperfekt zu sein

Ideale Familienfotos täuschen. Jeder balanciert Rollen: Elternteil, Beruf, Koch usw. Vergessen Sie nicht: Sie sind menschlich.

6 Dinge, für die Sie sich als Elternteil nicht schuldig fühlen müssen

„Aber ich muss alles können!“

Nehmen Sie Hilfe an. Ihr Kind liebt Sie als Superheld – auch mit Schwächen. Perfektion ist Mythos.

Sie kennen Ihr Kind am besten. Lassen Sie Perfektion los, lernen Sie aus Fehlern und genießen Sie die Reise!

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