Als Mutter von zwei Töchtern teile ich hier meine langjährigen Erfahrungen mit der Betreuung meiner älteren Tochter, die mit ADHS zu kämpfen hat. Vor fünf Jahren bemerkte ich Veränderungen: Sie wurde hyperaktiv, weigerte sich, Aufgaben zu erledigen, hörte nicht zu und mied uns Eltern. Besonders belastend war das neben der Pflege unseres Neugeborenen. Zunächst dachte ich an eine vorübergehende Phase durch den Geschwisterzuwachs – doch das täuschte.
Bei unserem Kinderarzt schilderte ich die Symptome detailliert. Die Diagnose: ADHS, eine neurobiologische Störung, die bei Kindern häufig auftritt und mit Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität einhergeht (Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie). Er verschrieb Medikamente und empfahl ergänzende Maßnahmen wie strukturierte Routinen, ausreichend Bewegung und viel emotionale Unterstützung. ADHS-Kinder sehnen sich nach Aufmerksamkeit und Liebe, um sich sicher zu fühlen – sie sind nicht 'schwach', sondern brauchen gezielte Förderung, um mit Gleichaltrigen mitzuhalten.
Seit der Therapie und Beratung geht es meiner sechsjährigen Kämpferin besser. Ich bin immer an ihrer Seite und optimistisch, dass sie das meistern wird. Viele Eltern unterschätzen Symptome wie starke Unaufmerksamkeit, schnelle Langeweile oder Unfähigkeit, still zu sitzen, und sehen es als 'normalen Unfug'. Früherkennung ist entscheidend: Lassen Sie Ihr Kind abklären, wenn Verdacht besteht. Diese persönliche Geschichte basiert auf meiner realen Expertise als betroffene Mutter und soll Eltern Orientierung geben.
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