Der Valentinstag steht für Glück, Reichtum und pure Freude. Viele bereiten sich vor, diesen Tag mit geliebten Menschen oder Freunden zu feiern. Es ist eine Zeit voller Fröhlichkeit und Romantik, in der Paare ihre Gefühle ausdrücken – sei es mit Geschenken, Rosen oder Pralinen. Der wahre Geist des Tages liegt im Schenken von Liebe. Besonders berührend sind Geschichten von Paaren, die Widrigkeiten gemeistert haben und ihre Bindung gefestigt haben. Solch ein Paar sind Mekhala und Tatum aus der LGBTQ+-Community. Ihre beständige, inspirierende Liebe zeigt: Wahre Emotionen kennen keine Bedingungen. Inmitten einer Welt, die Inklusion noch nicht überall lebt, beweisen sie, dass Liebe alles überwindet. In unserem exklusiven Interview teilen sie ihre Geschichte – vom Kennenlernen bis heute.
Erzählen Sie uns von Ihrer Liebesgeschichte!
Tatum: Wir trafen uns 2005, als ich im Grundstudium war und Mekhala im zweiten Jahr an derselben Uni. Beide studierten wir kreatives Schreiben. Zuerst tauschten wir Feedback zu Gedichten und Geschichten aus, dann wurden wir Freunde.
Mekhala: Wir verliebten uns in unser ehrliches Ich – unsere Kommentare waren immer authentisch. Als mir klar wurde, dass Tatum mir immer die Wahrheit sagt, wusste ich: Sie ist die Richtige.
Tatum: Wir kamen erst Jahre später zusammen. Mekhala hatte ihren Abschluss, ich studierte noch ein Jahr in den USA. Sie war in Kanada – so begann unsere vierjährige Fernbeziehung.
Mekhala: Nach Tatums High-School-Abschluss zog sie nach Kanada. Seitdem sind wir hier!
Hatten Sie Probleme durch unterschiedliche Hintergründe?
Tatum: Ich komme aus Texas, Mekhala größtenteils aus dem Nahen Osten. Unsere Kulturen und Kindheiten unterschieden sich stark. Doch wir lernen ständig voneinander – das kreative Schreiben und unsere gemeinsame Weiblichkeit haben uns verbunden.
Mekhala: Unsere Kulturen – texanisch und indisch – teilen Werte wie Familiensinn. Der Reiz liegt darin, Gemeinsamkeiten in Unterschieden zu entdecken.
Facebook Twitter Pintrest (Bildnachweis: Erica Camille)Was macht Ihr Paar einzigartig?
Tatum: Unsere Liebe zu Worten brachte uns zusammen. Die Fernbeziehung testete uns – wir mussten exzellent kommunizieren.
Mekhala: Wir reden über alles, sind beste Freundinnen. Das stärkt unsere Beziehung.
Negative Reaktionen auf Social-Media-Fotos?
Mekhala: Unsere Hochzeitsbilder gingen viral. Tausende Glückwünsche weltweit freuten uns. Negative Nachrichten schockierten anfangs, doch wir haben Mitleid mit den Hatern – sie kennen keine echte Liebe. Wir leben einfach weiter!
Wie hat sich die Akzeptanz der LGBTQ+-Community entwickelt? Indien und gleichgeschlechtliche Ehe?
Tatum: Beeindruckend: Seit 2005 viel Fortschritt. Die US-Ehegleichstellung 2015 ermöglichte unsere Hochzeit 2018. Noch mehr zu tun, besonders für Trans- und Non-Binary-Personen.
Mekhala: Indien braucht dringend Ehegleichstellung – ich hoffe, es kommt bald!
Wie inspirieren Sie die Jugend?
Mekhala: Es ist ein Privileg, frei zu leben. Wir teilen unsere Geschichte, um Hoffnung zu geben.
Tatum: Bleibt authentisch, kennt euch selbst – das leitet euch durch alles.
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