In unserer hektischen Welt jongliert eine Mutter mit Job, Haushalt, Familie und Kindern – oft wie eine Superheldin ohne Cape. Besonders die Kleinen wecken in uns unermessliche Kräfte: Sie essen lassen, Hausaufgaben überwachen, Elterntreffen besuchen, Alltagsprobleme lösen und sie mit sinnvollen Aktivitäten fördern. Eine endlose Liste!Als meine Tochter in die Kita kam, war ich aufgeregt und besorgt zugleich. Am ersten Tag traf ich andere Mütter, die nervös auf ihre Kinder warteten. Wir tauschten Nummern aus – der Wunsch nach Nähe zur Schulwelt war groß. Die Schulleitung warnte vor WhatsApp-Gruppen und forderte, Anfragen direkt an die Lehrerin zu richten.
Doch wir gründeten eine trotzdem und hielten uns zurück: Keine Schul-Themen! Stattdessen teilten wir herzerwärmende Anekdoten: „Riddhima hat leckere Pfannkuchen bekommen.“ „Himanks Flasche ist übergelaufen, aber Ma'am gab ihm einen Stern, weil er nicht weinte.“ „Aryav hat Arya gesagt, dass er sie liebt.“ Solche süßen Momente verbanden uns.
Unsere Kinder waren in derselben KG-Klasse – keine Mischungen, zum Glück! Beim Weltgesundheitstag wurden einige Kinder für die Morgenversammlung ausgewählt. Meine Tochter lernte ihre Zeilen blitzschnell. Freudig teilte ich es in der Gruppe. Drei andere Mütter folgten.
Am nächsten Tag riefen einige die Lehrerin an und warfen ihr Bevorzugung vor. Sie nannten mich als Quelle. Verletzt klärte ich das Telefonat – die Lehrerin bestätigte: Zwei Mütter waren unhöflich und planten Eskalation beim PTM.
Die Schulleitung stellte klar: Es gibt eine Liste, alle Kinder bekommen Chancen. Die beiden verließen das Treffen mit hängenden Köpfen.
Konfrontiert in der Gruppe leugneten sie alles. Es entstand eine Splittergruppe mit harten Vorwürfen: Lügnerinnen, Egoistinnen! Doch ich hielt inne: Ist Stolz auf das eigene Kind egoistisch? Ihre Methode war falsch, aber der Kern? Liebe. Wie das Sprichwort sagt: „In Liebe und Krieg ist alles erlaubt.“ Muttersliebe ist die reinste Form. Ich vergebe ihnen.
Geschrieben von KS