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Freche Teenager mit Herz: Wie vier Jungs mich als Mutter überraschten

Freche Teenager mit Herz: Wie vier Jungs mich als Mutter überraschten Repräsentatives Bild Ich besuchte für ein paar Tage meine Schwester. Ihr Haus im dritten Stock bietet von der Veranda einen klaren Blick auf den Kreisverkehr gegenüber. Dort saßen vier Teenagerjungen auf einer Brüstungsmauer und machten anzügliche Bemerkungen über vorbeigehende Frauen. Sie sangen Lieder wie "Tu cheez badi hai mast mast" im Chor – laut und unüberhörbar.

Besonders beunruhigend: Sie sprangen plötzlich vor eine Gruppe Mädchen, lachten über deren Schrecken. Als Mutter zweier Teenager fühlte ich mich alarmiert. Meine Schwester winkte ab: "Normal in der Nähe des Colleges hinterm Haus."

Am nächsten Tag beobachtete ich sie erneut. Plötzlich wurden sie still, zeigten auf ein sehbehinderte, hübsches Mädchen, das die Straße überqueren wollte. Leise schlichen sie sich an, hielten ihre Hände und halfen ihr sanft hinüber, als die Ampel umschaltete. Sie eskortierten sie sogar zur Bushaltestelle, warteten auf den Bus und verabschiedeten sie.

Mein Herz jubelte. Zurück an der Mauer sangen sie wieder bei College-Mädchen: "Sundari hai hai Sundari, apne ko bhi ek nazar dekho Na". Ich zog meinen Salwar Kameez an, ging zu ihnen. "Tante, brauchen Sie Hilfe?", fragten sie.

Ich teilte meine anfängliche Sorge, lobte aber ihre hilfsbereite Geste. "Warum immer das Necken? Geht ihr nicht zur Uni?" Einer lachte: "Tante, als Teenager wolltet ihr doch auch Blicke und Lieder – oder?"

Sie hatten recht: Es war harmloser College-Spaß. Ich mahnte zu leichten Bemerkungen, nichts Schädliches. Sie versprachen es und stellten sich vor.

Als erfahrene Mutter weiß ich: Hinter der Lebhaftigkeit steckt Verantwortungsbewusstsein. Diese Jungen bewiesen es. Eine bewegende Lektion.

Von Sudha Vishwanathan