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Sie nannte mein Baby auf ihre Weise perfekt: Eine herzerwärmende Familiengeschichte

Sie nannte mein Baby auf ihre Weise perfekt: Eine herzerwärmende FamiliengeschichteEs war an einem warmen Märznachmittag, als ich mit meinem kleinen Wunderbündel nach Hause kam. Familienmitglieder und Nachbarn hatten sich versammelt, um uns zu begrüßen. Wie eine geübte Berühmtheit lächelte ich, während ich mich durch die Menge zum Zimmer meiner Schwiegergroßmutter durchdrängte. Sie war bettlägerig, doch ihre Augen leuchteten auf, als sie die weichen Wangen meines Sohnes mit ihren zitternden Händen berührte. Mühsam fragte sie nach meinem Befinden und wünschte mir alles Gute als Mutter. Dann versank sie wieder in ihre übliche Benommenheit.

Das war das Signal für die anderen, näherzukommen und das Baby zu bewundern. Eine Flut von Kommentaren ergoss sich:

"Er sieht toll aus!"
"Sein zweiter Zeh zeigt große Weisheit."

"Ein Sohn – kein Druck für ein zweites Kind."

"Sie hätte mehr Blattgemüse essen sollen, kein Haar auf dem Kopf!"

"Seine Augen sind wunderschön, sogar im Schlaf."

Ich fühlte mich überfordert wie eine Schülerin vor einem bunten Zeugnis. Gerade als der Streit um Namen losbrach, betrat Jayanti, die Pflegerin meiner Schwiegermutter, mit einem Tablett Brei. Sie hatte mich während der Schwangerschaft oft wegen meines Kochens gehänselt. Ich war misstrauisch, als sie zum Baby eilte.

"Wow, was für ein wunderschönes Baby! Genau wie mein Sohn als Baby", strahlte sie.

Stille. Jayantis Äußeres – schiefe Zähne, wackeliger Gang – war alles andere als ansprechend, und ihr Sohn glich ihr wie aus dem Ei gepellt. Die Familie war schockiert, doch niemand wagte zu widersprechen.

Meine Schwiegermutter schlichtete: "Jayanti, füttere bitte Mutter. Es ist Mittagszeit, lasst uns essen, während die Kleine schläft."

Die anderen strömten zum Tisch, ich legte mein Baby ins Bettchen. Starrend auf seinen runden, kahlen Kopf überwältigte mich pure Liebe. Haare? Unnötig für seine Engelhaftigkeit. Ich küsste ihn zart.

Beim Essen störte mich Jayantis Kommentar nicht mehr. Auf ihre Art hatte sie mein Kind als perfekt bezeichnet.

- Von Tanima Das Mitra