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Das Recht der Frauen, Feste jenseits der Küche zu genießen – Eine persönliche Reflexion

Das Recht der Frauen, Feste jenseits der Küche zu genießen – Eine persönliche ReflexionGeschrieben von Shringi Shrivastava

Als in Indien geborene Person schätzen wir die Fülle an farbenfrohen Festen, die unser Leben bereichern. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Genusses sind die traditionellen Köstlichkeiten, die liebevoll für jedes Fest zubereitet werden.

In meiner Kindheit genoss ich diese Feste in vollen Zügen, während meine Mutter unermüdlich in der Küche zauberte und uns mit Leckereien verwöhnte.

Nach meiner Heirat änderte sich meine Perspektive jedoch grundlegend. Beim ersten Holi nach der Hochzeit wollte ich mich mit Farben austoben, doch alle Frauen des Hauses waren in der Küche gefangen, um die Speisen vorzubereiten. Auch ich half mit – obwohl sie mich schonten –, und es fühlte sich ungerecht an, dass die Männer draußen spielten, während wir bis mittags schufteten.

An diesem Tag kam mir ein schmerzlicher Gedanke: Wie hatte meine Mutter die Feste eigentlich erlebt? Als berufstätige Frau waren diese Feiertage ihre einzige Auszeit, doch sie verbrachte sie mit Putzen, Dekorieren, Kochen und Bedienen der Gäste. Selbst an Fastentagen bereitete sie opulente Mahlzeiten für uns zu.

Ein besonders schmerzhafter Moment: An einem Dussehra vermisste sie meine studienbedingt abwesende Schwester, weinte beim Kochen und verbrannte versehentlich mein Lieblingsgericht. Ich, kindlich enttäuscht, schrie sie an und warf ihr vor, mein Fest verdorben zu haben. Heute durchflutet mich tiefe Scham: Hatte sie nicht das Recht, ihre Feiern selbst zu gestalten?

Viele Frauen kennen diese Last der Traditionen. Ist es nicht Zeit, dass jede den Feten auf ihre Weise genießen kann – frei von unerbittlichen Pflichten? Lassen Sie uns gemeinsam für echte Gleichberechtigung sorgen.