Beurteilen Sie einen Menschen nicht nach seinem 'Face'-Buch (Bild: Shutterstock).Zehn verträumte Fotos von exotischen Orten oder 25 perfekte Selfies machen noch lange kein glückliches Leben. Beurteilen Sie nie ein Buch nach seinem Umschlag. Ihr kürzlich verheirateter Freund, der übermäßig über seinen Partner postet, ist im echten Leben vielleicht gar nicht so glücklich. Dasselbe gilt für das kitschige Paar, das ständig in Ihrem Newsfeed auftaucht.
Ich betone es nochmal: Beurteilen Sie nie ein Buch nach seinem Social-Media-Cover. Traurigkeit, Herzschmerz, Schmerz und Langeweile sind universelle Begleiter. Nur weil ein Mädchen auf Fotos strahlt, heißt das nicht, dass es im Alltag glücklich ist. Und das Paar mit den exotischen Reisen? Haben Sie je gefragt, wie oft sie wirklich unterwegs sind und warum?
Oh, und vergessen wir die Büro-„Lover“ nicht. „Wow, was für hübsche Kollegen und eine tolle Bude!“, hat noch niemand gesagt. Niemand mag Angeber.
Ich gebe zu: Ich bin selbst Social-Media-Süchtiger. In letzter Zeit reduziere ich bewusst meine Uploads – zumindest auf Facebook, das oft als digitales „Buri Nazar“-Land gilt.
Die Welt ist kein Paradies. Scheidungen, Familienstreitigkeiten, Verbrechen, Missbrauch – die Liste ist endlos. Warum inmitten dieser Turbulenzen private Details teilen und intime Momente preisgeben?
Ich schaudere bei dem Gedanken an die nächste Generation. Ich hoffe, sie überwinden diese Oberflächlichkeit. Wir Erwachsenen haben versagt: Wir sind abhängig. Für uns gibt es kein Zurück.
- Von Gayatri Bhadran