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Kann die Schizophrenie meines Mannes auf unser Kind übergreifen? Expertenrat

Kann die Schizophrenie meines Mannes auf unser Kind übergreifen? Expertenrat Frage: Ich bin eine 43-jährige verheiratete Frau. Aufgrund einer arrangierten Ehe wusste ich nicht, dass mein Mann ernsthafte psychische Probleme hat. Drei Monate nach der Hochzeit erlebte ich erste gewalttätige Episoden. Er ist extrem launisch, verliert oft grundlos die Beherrschung und schreit niemanden an. Früher waren diese Ausbrüche selten, doch sie wurden zunehmend häufiger. Nach gründlicher Untersuchung diagnostizierten Ärzte bei ihm Schizophrenie. Inzwischen haben wir einen Sohn, der nun Teenager ist. Die Belastung durch die Erkrankung meines Mannes stresst mich enorm, und nun beunruhigt mich auch das Verhalten meines Sohnes. Er wird tagelang launisch und sperrt sich stundenlang in seinem Zimmer ein. Bisher schrieb ich es der Pubertät zu. Doch ein Artikel über die Erblichkeit von Schizophrenie raubt mir den Schlaf. Was soll ich tun? – Anonym

Antwort von Rachana Awatramani: Ja, Schizophrenie hat eine erbliche Komponente. Eine Diagnose kann jedoch nur ein qualifizierter Psychiater stellen.

Als erfahrene Psychologin bei Insight Counseling Services in Mumbai verstehe ich Ihre Situation: Die Pflege eines Familienmitglieds mit Schizophrenie ist extrem herausfordernd. Ich empfehle dringend, dass Ihr Mann seine Medikation und Therapie konsequent einnimmt.

Bringen Sie Ihren Sohn umgehend zu einem Psychiater für eine professionelle Einschätzung. Seine Symptome müssen nicht zwingend mit der Erkrankung Ihres Mannes identisch sein. Gleichzeitig sollten Sie selbst eine Beratung in Anspruch nehmen, um Strategien zu entwickeln, wie Sie als Bezugsperson zurechtkommen. Kontaktieren Sie Beratungsstellen für psychische Gesundheit oder suchen Sie eine Selbsthilfegruppe – Psychoeducation für die gesamte Familie ist essenziell.

Praktische Tipps: Fokussieren Sie sich auf Ihre Stärken, motivieren Sie Ihren Mann zur Gesundheitsvorsorge, integrieren Sie leichte Alltagsaktivitäten. Stellen Sie sicher, dass er nie allein ist. Holen Sie Unterstützung von Familie und Freunden. Behandlung und Therapie sind zentral. Vergessen Sie nicht Ihre eigene Selbstfürsorge.

Rachana Awatramani ist beratende Psychologin bei Insight Counseling Services in Mumbai mit langjähriger Expertise in psychischen Erkrankungen.

Sie suchen kompetente Beratung für Ihre Beziehung? Schreiben Sie an: expertadvice.toi@gmail.com