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Die magische Kraft der Schokolade: Wie Pralinen unsere Liebe entfachten

Die magische Kraft der Schokolade: Wie Pralinen unsere Liebe entfachtenGeschrieben von Gayatri Bhadran

Schokolade spielte in unserer Romanze eine entscheidende Rolle. Ohne sie hätte ich mich vielleicht nie so sehr in meinen Mann verliebt. Schon in unserer ersten Woche als Paar überschüttete er mich mit Pralinen, kitschigem Schmuck und selbstgemachten Schokoteigbällchen. Kohlenhydrate, durchtränkt mit Schokolade und billigen Ohrringen – was will eine Frau mehr?

Ohne Gebäck und Pralinen von Starbucks oder dem Flughafen würde er freitagabends gar nicht nach Hause kommen. Es war seine Art zu sagen: "Ich liebe dich." An einem solchen Freitagabend überredete er mich enthusiastisch, nach Lower Parel zu fahren, um einen doppelten Schokoladenkeks bei Sweetish House Mafia zu genießen. Wir, zwei erschöpfte Arbeitstiere – er noch mehr als ich –, quetschten uns in sein rotes kleines Auto und düsten von Kandivali nach Lower Parel. Alles nur wegen Schokolade.

An einem Samstagmorgen lockte er mich in die Chocolateria San Churro. Von Kandivali nach Juhu, dann weiter nach Bandra, weil die Juhu-Filiale nur milchige Schokolade hatte – die dicke, dunkle mussten wir natürlich in Bandra holen.

Um seine verspätete Ankunft bei der Geburt unseres Sohnes wiedergutzumachen, brachte er Tonnen von Schokoladenkeksen, -lutschern und -törtchen mit. Bevor er "Hallo" sagen konnte, landete die große Pappschachtel Leckereien auf meinem Schoß. Statt zu schreien "Wo warst du denn?!", stopfte er mir einen Keks in den Mund. Dann hielt er unser Kind mit Tränen in den Augen und küsste es zärtlich.

In Hongkong, auf dem Weg nach Disneyland, bestellte er ohne zu fragen eine heiße Schokolade mit Micky-Maus-Ohren für mich und einen schwarzen Kaffee für sich.

Nach heftigen Streits zu Hause verließ er das Haus persönlich oder ließ eine Schachtel Theobroma-Brownies liefern.

Bei Starbucks drängte er mich immer zur heißen Schokolade, blieb selbst bei schwarzem Kaffee – doch ich fiel auf ihre saisonalen Marketingtricks herein und probierte die enttäuschenden Kreationen. Kopfschüttelnd murmelte er: "Warum hört sie nie auf mich?"

Geschmolzener Lavakuchen von Chili's, brutzelnder Brownie von Cafe Coffee Day oder das monströse Schokoladendessert im Hard Rock Cafe: Jedes bombayische Restaurant mit gigantischem Schokoladen-Highlight haben wir uns einverleibt.

Er liebte mich – vom sorglosen Studentenmädchen zur arbeitssüchtigen Mutter. Auf seine ganz eigene, schokoladenverzierte Weise. Musik, Arbeit, Kleinkind, Frau. So priorisierte er seine Liebe.


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