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5 bewährte Tipps für Eltern: Gelassen mit launischen Teenagern umgehen

Teenager können Eltern vor große Herausforderungen stellen: Stimmungsschwankungen, die scheinbar aus dem Nichts kommen und schneller wechseln als ein Rennfahrer die Spur. Als Mutter von sechs bereits großgezogenen Teenagern – und zwei weiteren vor mir – kenne ich diese Phasen aus erster Hand. Viele Eltern schütteln den Kopf und wünschen mir "Viel Glück beim Überleben". Doch Teenager sind faszinierend: intelligent, witzig, abenteuerlustig und neugierig. Statt sie zu fürchten, können Sie diese Phase als Chance nutzen.

5 liebevolle Strategien gegen Launenhaftigkeit bei Teenagern

Achten Sie immer auf Anzeichen einer Depression. Besuchen Sie die Website des National Institute of Mental Health für Infos zu Symptomen bei Jugendlichen: https://www.nimh.nih.gov/health/publications/teen-depression/index.shtml.

1. Informieren Sie sich und Ihren Teenager über emotionale Entwicklung

Die Pubertät bringt massive hormonelle Veränderungen: Der Körper wandelt sich rapide, das Gehirn reift erst Mitte/Ende 20. Kein Wunder, dass Launen normal sind. Erklären Sie Ihrem Kind, dass das keine "Schuld" ist, sondern natürliche Prozesse.

Ich empfehle das Interview mit Prof. Sarah-Jayne Blakemore, Neurowissenschaftlerin am University College London: "Teens get a bad rap". Sie betont: "Teenager durchlaufen eine entscheidende Entwicklungsphase, die viele Eltern unterschätzen." Schauen Sie sich das Video The Adolescent Brain an – ideal zum gemeinsamen Anschauen.

2. Zurückhalten und die Laune auslaufen lassen

Bei meinem launischsten Kind – meinem Ältesten – half am besten: Abstand geben. Sie bestätigt heute: Das gab ihr Raum. Eltern wollen oft eingreifen, doch Vertrauen signalisiert Stärke. Geben Sie Raum, ohne Druck.

Verwandt: 7 Wege, das Selbstwertgefühl Ihres Teenagers zu stärken

3. Gesunde Ernährung fördern für bessere Stimmung

Neben Hormonen beeinflusst der Darm die Laune. Eine gesunde Ernährung stabilisiert. Lesen Sie WebMD: How Your Gut Health Affects Your Whole Body und Harvard Health Blog zum Darmbiom.

  • Vollwertkost statt verarbeiteter Produkte.
  • Frisches Obst/Gemüse statt Säfte (auch gefroren, zuckerfrei).
  • Ballaststoffe aus Vollkorn und Hülsenfrüchten.
  • Probiotika wie ungesüßten Naturjoghurt.
  • Zimt statt Zucker im Joghurt/Haferflocken.
  • Fermentiertes: Kefir, Sauerkraut, Kimchi.
  • Meeresfrüchte/magres Geflügel statt viel Rind.
  • Buntes Obst/Gemüse, ggf. Bio.

Mehr Tipps bei Nutrition Diva Monica Reinagel.

4. Ruhig bleiben und den Ton angeben

Als Eltern setzen Sie die Atmosphäre. Bleiben Sie geduldig, zeigen Sie Vorbild. Mein Mantra: "Auch das geht vorüber." Das deeskalierte Stürme schneller als Reaktionen. Verwandt: 6 Wege, ein ruhigeres Elternteil zu sein. Halten Sie alte Fotos bereit – zur Erinnerung an die Liebenswürdigkeit.

5. Präsent sein – ohne zu drängen

Seien Sie da, auch wenn sie grummeln. Legen Sie das Handy weg, umarmen Sie, fragen Sie offen. Regelmäßige Präsenz signalisiert Unterstützung, unabhängig von Launen.

Quellen

  1. National Institute of Mental Health: Teen Depression
  2. Decca Aitkenhead, The Guardian: Interview mit Sarah-Jayne Blakemore
  3. WebMD: Gut Health Affects Your Whole Body

Haftungsausschluss

Dieser Inhalt ist informativ und ersetzt keine professionelle Beratung. Bei Bedarf konsultieren Sie einen Psychologen.