Denken Eltern wirklich fair über ihre Kinder? Viele sagen 'Nein', doch eine Studie der Rutgers Business School zeigt: Eltern investieren öfter in Kinder ihres eigenen Geschlechts. Mütter priorisieren Töchter, Väter Söhne.
Phrasen wie 'Papas Engel' oder 'Mamas Junge' sind kein Zufall. Kinder wissen instinktiv, an wen sie sich wenden. Aber umgekehrt? Die Forschung von Expertin Kristina Durante liefert klare Antworten.
Eine repräsentative Studie der Rutgers Business School in New Jersey hat dies untersucht. Ergebnis: Eltern favorisieren Kinder gleichen Geschlechts – unbewusst, aber messbar.
Haben Eltern Favoriten? Die Wissenschaft sagt: Ja
In Zeiten kleinerer Familien ist diese Erkenntnis relevant. Frühere Generationen kannten oft 'gefühlte' Bevorzugung – durch Geburtsreihenfolge oder Geschlecht. Die Studie bestätigt: Es existiert, inklusive geschlechtsspezifischer Bias.
Warum Eltern Favoriten haben
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Beim Geld ausgeben wird der Bias sichtbar
Die Studie zeigt: Mütter geben mehr für Töchter aus, Väter für Söhne. Das widerspricht Klischees von 'Daddy's Girl' oder engen Mutter-Sohn-Bünden, gilt aber bei hohen Investitionen.
Die Ergebnisse sind nicht bewusst gesteuert, sondern tief verwurzelt.
Auch in anderen Kulturen – inklusive Indien
Um kulturelle Einflüsse auszuschließen, testeten Forscher diversifizierte Gruppen. Der Effekt hält stand – auch bei indischen Eltern.
Experiment: Staatsanleihen und Tombola
Eltern mit Sohn und Tochter wählten: Wer bekommt eine 25-Dollar-Staatsanleihe? Mütter entschieden sich meist für Töchter, Väter für Söhne.
Im zweiten Test: Lottoschein für einen Rucksack. 75 % der Mütter gaben Töchter ein, 87 % der Väter Söhne.
Eltern sehen ein 'Mini-Ich' im Kind
Erklärung von Durante: Eltern identifizieren sich stärker mit gleichgeschlechtlichen Kindern. Mütter verstehen Töchtern Bedürfnisse wie Mode besser, Väter Söhnen wie Sportausrüstung.
Was bedeutet das für Familien?
In Alleinerziehenden-Haushalten kann Bias Ausgaben verzerren. Bei Erbschaften problematisch. Unternehmen könnten Marketing anpassen – publiziert im Journal of Consumer Psychology.
Bias bekämpfen: Wählen Sie Fairness!
Über 90 % der Eltern leugnen Favoriten. Dennoch passiert es unbewusst. Schaffen Sie Gleichheit zu Hause:
- Kaufen Sie keine Geschenke nur für ein Kind.
- Gleiche Werte für alle – z. B. feste Geburtstagsbudgets.
- Gleiches Taschengeld ab einem Alter.
- Gleiche Zeitinvestition, bewusste Checks auf Fairness.
Bevorzugung ist unterbewusst – korrigieren Sie bewusst. Kein Grund zur Selbstkritik, solange Sie handeln.