Repräsentatives Bild. Dies sollte das erste Diwali meines Zweitgeborenen werden. Wie so viele Eltern war ich hoch motiviert, es unvergesslich zu gestalten – ein Fest, an das wir uns alle lange erinnern würden. Ich plante sogar, drei Tage freizunehmen, um mit meinen Kindern ungestört Zeit zu verbringen und dem Zuhause den perfekten Diwali-Glanz zu verleihen. Es wurde tatsächlich unvergesslich, allerdings ganz anders als gedacht.Die Geschichte lehrt uns erneut: Wünsche bedürfen Präzision. Das Universum interpretiert sie sonst auf seine eigene Weise.
Drei Tage vor Diwali wurde bei meinem Schwiegervater Dengue diagnostiziert. Wegen seines Alters und des hohen Blutzuckerspiegels landete er im Krankenhaus. Dieser stolze, unabhängige Mann – wir hofften alle auf eine schnelle Besserung. Doch zu sehen, wie sein Körper ihn im Stich ließ, war für uns zutiefst erschütternd.
Heute sitze ich im Krankenzimmer, umgeben von der ohrenbetäubenden Stille, durchbrochen vom Knallen der Feuerwerkskörper draußen. Ich erinnere mich lebhaft an vergangene Diwali-Feiern: Ganesh- und Laxmi-Aarti auf YouTube, mein Erstgeborener, der neugierig mitmachte, mein Mann mit dem Stofftaschentuch als Kopftuch, der Diyas entzündete, die Füße der Ältesten berührte, während wir frische Pakoras und Gemüsepulao genossen.
Diwali als Fest verliert an Bedeutung – es geht um die Freude und den Zusammenhalt in der Familie, um das Feiern des Lebens. Im Moment sehne ich mich nach meiner 10 Monate alten Tochter bei ihrer Nani und Nanu, nach meiner 7-Jährigen, die mit dem Papa durch die Diwali-Pooja bei den Schwiegereltern eilt, damit er mich hier entlasten kann. Ein Diwali, das ich nie vergessen werde.
Und zum Universum gesagt: Wir sind mit Diwali noch nicht fertig. Wir feiern es, wenn er genesen ist – unser Dil Wali Diwali!