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Lebererkrankungen bei Babys und Kindern: Ursachen, Symptome und Behandlung

Lebererkrankungen bei Babys und Kindern: Ursachen, Symptome und Behandlung

Die Leber ist essenziell für die Verdauung und Entgiftung des Körpers. Bei einer Diagnose einer Lebererkrankung bei Ihrem Baby oder Kind ist es entscheidend, Ursachen zu verstehen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Als Spezialisten in der Kinderhepatologie teilen wir fundierte Erkenntnisse basierend auf langjähriger Praxis.

Was ist eine Lebererkrankung?

Lebererkrankungen umfassen ein breites Spektrum von Problemen. Oft müssen etwa 75 % der Leber geschädigt sein, bevor Symptome auftreten. Betroffene Kinder benötigen eine konsequente medizinische Betreuung und einen individuellen Behandlungsplan für die bestmögliche Prognose.

Ursachen von Lebererkrankungen bei Kindern

Hier die häufigsten Auslöser:

1. Virusinfektionen

Viren wie Hepatitis A, B oder C können die Leber schwer schädigen.

2. Genetische Störungen

Erbliche Erkrankungen wie Hämochromatose führen zu übermäßigem Eisenspeicher in der Leber. Defekte Gene erhöhen das Risiko.

3. Cholestase

Eine Störung des Gallenflusses in der Leber kann zu Schäden führen.

4. Krebs

Krebszellen infiltrieren das Lebergewebe. Auch Überdosierungen von Chemikalien oder Mineralien können schaden.

Symptome von Lebererkrankungen bei Kindern

Die Vielfalt der Erkrankungen macht die Diagnose herausfordernd. Häufige Anzeichen sind:

Gelbsucht

Die Haut und Augen des Kindes wirken gelblich, oft mit Fieber und Schüttelfrost. Lebererkrankungen bei Babys und Kindern: Ursachen, Symptome und Behandlung

Bauchbeschwerden

Eine vergrößerte Leber verursacht Schmerzen oder ein starkes Sättigungsgefühl.

Ösophagusvarizen

Erweiterte Venen in der Speiseröhre können zu Blutungen führen.

Portale Hypertonie

Der Druck in der Pfortader steigt, was Umgehungswege schafft. Toxine umgehen die Leber und belasten den Körper.

Gehirnschaden

Ungeliminiert Toxine schädigen das Nervensystem, was zu Verwirrtheit oder Koma führen kann.

Aszites

Flüssigkeitsansammlung im Bauch führt zu Schwellungen.

Diagnose von Lebererkrankungen

Typische Untersuchungen umfassen:

Albumin

Dieses Leberprotein macht 6 % des Blutes aus. Niedrige Werte deuten auf Leber- oder Nierenschäden hin.

Bilirubin

Bei Abbau roter Blutkörperchen entsteht Bilirubin. Erhöhte Werte signalisieren Gelbsucht und Leberbelastung.

Alanin-Transaminase (ALT)

Hohe ALT-Werte weisen auf Leberschäden hin.

Behandlung von Lebererkrankungen

Die Therapie richtet sich nach der Ursache. Bei viralen Infektionen wird das Virus bekämpft, bis es abgeklungen ist. Ursachenidentifikation ist entscheidend. Bei irreversiblen Schäden ist eine Lebertransplantation notwendig. Viele Erkrankungen wie Hepatitis oder Gallensteine sind behandelbar. Eine Diagnose ist belastend, doch mit konsequenter Unterstützung können Kinder genesen. Seien Sie stark für Ihr Kind.
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