Repräsentatives Bild.Frage: Ich bin seit 3,5 Jahren verheiratet und habe ein einjähriges Kind. Die Eltern meines Mannes behandeln mich jedoch nicht wie ein Familienmitglied. Sie beziehen mich nie in Familienentscheidungen ein und sehen mich bei Feiern als bloßen Gast. Zudem spricht mein Mann wenig mit mir – er ist von Natur aus ruhig, und unsere Gespräche drehen sich nur um Kind und Haushalt. Ich vermute, dass seine Familie für seine distanzierte Haltung verantwortlich ist. Ich fühle mich frustriert und weiß nicht weiter. Was raten Sie? – AnonymAntwort von Kamna Chhibber: Trennen Sie zunächst Ihre Beziehung zu Ihrem Ehemann von der zu Ihren Schwiegereltern. So können Sie gezielt an der Verbundenheit mit ihm arbeiten. Wenn Sie seine Haltung immer als von seiner Familie beeinflusst sehen, wird es schwieriger, Veränderungen herbeizuführen. Betrachten Sie Ihre Partnerschaft unabhängig, um offene Gespräche zu führen – frei von Vorurteilen, die Sie vielleicht haben.
Beginnen Sie damit, Ihre Beziehung zu stärken: Sprechen Sie über Themen jenseits von Kind und Haushalt, teilen Sie Werte, Überzeugungen und gemeinsame Ziele für die Zukunft. Reduzieren Sie Erwartungen an seine Familie und vermeiden Sie, ihm die Schuld zuzuschieben. Das schafft positive Dynamik und baut Vertrauen auf. Langsame, beständige Schritte sind entscheidend für bleibende Verbesserungen.
Kamna Chhibber ist Leiterin des Bereichs psychische Gesundheit und Verhaltenswissenschaften bei Fortis Healthcare.
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