Wenn Sie Mutter werden, erhalten Sie von Familie und Freunden herzliche Gratulationen, gute Wünsche für die Gesundheit Ihres Babys und ermutigende Worte, dass Sie eine tolle Elternteil sein werden. Diese Unterstützung ist Gold wert, denn die Betreuung eines Neugeborenen kann emotional und körperlich fordernd sein. Leider fehlt nicht jeder Mutter diese positive Rückendeckung. Manche erleben stattdessen tägliche Kritik – sei es am Haushalt, der Kleidung oder der Babybetreuung.
Eine anonyme Mutter berichtete kürzlich, wie ihre Schwiegereltern jede ihrer Handlungen bei der Pflege ihrer sechs Monate alten Tochter kommentierten und kritisierten. Dies erschwert ihr die elterliche Rolle enorm und belastet die familiäre Atmosphäre.
Wie viele Eltern in erweiterten Familien wissen: Wohlmeinender Rat ist willkommen, da Schwiegereltern das Beste für ihr Enkelkind wollen. Werden Kommentare jedoch passiv-aggressiv, schadet das der psychischen Gesundheit der Eltern und der kindlichen Entwicklung. Besonders problematisch wurde es, als die Schwiegereltern den Ehemann der Mutter über ihre Erziehungsweise informierten.
So beschreibt die Mutter den Vorfall
„Im Großen und Ganzen sind sie nett, aber ihre Lieblingsbeschäftigung scheint zu sein, über meine sechs Monate alte Tochter zu meckern – seit sie die 'Kartoffelphase' hinter sich hat.“
"Sie denken, ich verderbe ihr die Gewohnheiten"
Sie gurren und küssen das Baby, lieben es – kritisieren aber ständig sein Verhalten, oft in Babysprache: „Aww, Baby mag die vaterliche Tante nicht“, „Aww, Baby will nur weinen und bei Mama bleiben“, „Baby ist daran gewöhnt, getragen zu werden, wie schlimm“ und Ähnliches.
Ein- oder zweimal pro Treffen wäre erträglich, doch mehrmals bei jedem Besuch summiert sich das enorm.
„Sie glauben, dass ich ihr möglicherweise Schaden zufüge“
Selbst positive Momente drehen sie negativ. Als die Mutter die Sitzfähigkeit ihrer Tochter zeigen wollte, indem sie sie auf den Schoß setzte und die Hände schützend hinhielt, hieß es prompt: „Mama macht so gefährliche Sachen mit Baby.“
Eine Heilige muss sie sein, dass sie äußerlich ruhig blieb – innerlich kochte sie vor Wut.
„Sie denken, ich bin ein schlechter Elternteil“
Durch ständige unnütze Kommentare fühlt sie sich als schlechte Mutter. Schlimmer: Sie kritisieren ein Baby, das nur durch Lachen oder Weinen kommuniziert.
Natürlich reagiert sie nicht auf laute Nähe, zwingende Küsse oder Überreizung durch drei Personen gleichzeitig. Sie ist sensibel und neugierig, braucht Ruhe, um Reize zu verarbeiten. Sie ist kein Spielzeug, sondern ein Mensch mit Vorlieben.
„Sie beschweren sich bei meinem Ehemann über mich“
Sie wird nicht zu einem wilden Dreijährigen umerzogen. Doch die Schwiegereltern klagen auch beim Ehemann über die Mutter – und er steht oft auf ihrer Seite.
So gehen Sie mit negativen Einmischungen um
Solche Situationen sind weit verbreitet. Doch: „Mama weiß es am besten!“ Alte Weisheiten sollten Ihre Erziehung nicht beeinträchtigen – Sie formen die Zukunft Ihres Kindes.
1. Übernehmen Sie Verantwortung und setzen Sie Grenzen
Passiv-aggressive Kritik ist giftig. Beißen Sie sich nicht auf die Zunge. Bedanken Sie sich respektvoll für Ratschläge, betonen Sie aber, dass Sie Ihren Weg finden.
2. Nicht engagieren
Reagieren Sie nicht auf Verletzendes – lächeln Sie und lassen Sie es abperlen. Achten Sie auf Ihre Körpersprache.
3. Holen Sie Ihren Partner ins Boot
Elternschaft ist Teamarbeit. Klären Sie mit Ihrem Partner: Er sorgt sich um das Baby und kann eingreifen. Priorisieren Sie Einheit.
Elternsein ist herausfordernd, doch Sie ziehen die Grenze. Ihre Entscheidungen als Mutter zählen endgültig.
Quelle: Reddit/r/Parenting