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Single als Choreografin: „Ich rede mit zu vielen Männern“ – Ein ehrliches Gespräch über Druck und Freiheit

Single als Choreografin: „Ich rede mit zu vielen Männern“ – Ein ehrliches Gespräch über Druck und FreiheitKamini Kapoor (Name geändert), eine 38-jährige freiberufliche Choreografin und Tänzerin, arbeitet mit vielen Künstlern zusammen und gestaltet Choreografien für Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Events. In diesem offenen Interview teilt sie ihre Erfahrungen als attraktive, unabhängige Single-Frau in einem Beruf, der oft Vorurteile weckt.
Stört es Sie, wenn Leute fragen, warum Sie Single sind?

Nicht mehr.
Warum wird das Singledasein so oft in Frage gestellt?

Die Leute haben viel Zeit zum Tratschen – und in unserem Land ist Singledasein ein Lieblingsthema der „Gesellschaft“.
Welche seltsamsten Fragen zum Single-Leben haben Sie gehört?

Als Choreografin und Tänzerin gibt es unzählige. Ältere Familienmitglieder sagen: „Beta, vielleicht hält dich das Tanzen von der Ehe ab – hör damit auf, es ist kein angesehener Beruf.“ Oder: „Du sprichst mit zu vielen Männern und tanzt mit ihnen, wie soll das gutgehen? Das ist nicht Amerika, indische Männer mögen so etwas nicht.“ Mein Job wird am häufigsten kritisiert.
Welche Stärken sehen Sie im Single-Leben?

Ich lebe nach meinen eigenen Regeln. Kein Rechenschaft ablegen, warum Klamotten auf dem Stuhl liegen, warum ich „solche“ Kleidung trage oder wo ich bin. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Manchmal frage ich mich, wie Frauen diesen Kontrollwahn aushalten.
Hatten Sie Momente, in denen Sie sich einen Partner gewünscht haben?

Ja, aber nur kurz. Ich wollte an einen abenteuerlichen Ort reisen, und das Paar-Paket war günstiger. Meine Freunde wollten nicht mit – das war der einzige Moment, in dem ich einen Partner vermisst habe, den ich hättemitnehmen können. Emotional war es nie ein Problem.
Gab es eine Beziehung, die Sie zum Single-Dasein gebracht hat?

Ich war 2–3 Jahre mit einem verheirateten Mann zusammen. Irgendwann erkannte ich, dass es falsch war. Ich war am Boden zerstört, weil ich ihn liebte, aber es führte nirgendwohin. Nach der Heilungsphase bin ich glücklich. Ich habe nicht entschieden, ewig Single zu bleiben. Wenn ich den Richtigen treffe – einen echten Mann, kein großes Kind –, sage ich nicht nein. Das Leben ändert sich. Aktuell fokussiere ich mich auf Tanzen, Reisen und Choreografien für Hochzeiten. Wer weiß?
Ratschlag für andere Singles?

Lasst sie reden – sie haben nichts Besseres zu tun. Ihr Leben fehlt der Kick, daher mischen sie sich ein. Habt Mitleid und setzt Grenzen. Es hat bei mir 4 Jahre gedauert, aber es lohnt sich. Du bist niemandem Rechenschaft schuldig, nicht mal den Eltern. Sie besitzen dich nicht.

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