Abfrage: Meine Frau und ich sind seit drei Jahren verheiratet und planen derzeit keine Kinder. Wir verdienen gut, haben Hilfskräfte für den Haushalt und führen ein komfortables Leben. Dennoch verbringt meine Frau kaum Zeit zu Hause: An Werktagen bleibt sie unnötig lange im Büro oder geht danach ins Kino. Sie kommt gegen 22 Uhr heim, wenn ich bereits fertig gegessen habe. Wir reden 15-20 Minuten, dann gehen wir schlafen. Am Wochenende trifft sie lieber Freundinnen als Zeit mit mir zu verbringen. Ich fühle mich vernachlässigt, sie zeigt kein Interesse am Zuhause. Nach einem Streit sagte sie: 'Jede Ehe kommt nach drei Jahren in diese Phase. Die Flitterwochen sind vorbei, und man braucht ein eigenes Leben.' Hat sie recht? Was kann ich tun? - AnonymAntwort von Frau Rachana Awatramani: Die Ehe ist eine langfristige Partnerschaft – eine Investition in Emotionen, Zeit und gemeinsame Zukunft. Als Paar durchlaufen Sie Phasen, die Sie gemeinsam meistern müssen.
Ich verstehe Ihre Frustration: Nach drei Jahren ohne Kinderpläne, mit gutem Einkommen und Haushaltshilfe, kommt Ihre Frau spät heim, redet wenig und verbringt Wochenenden mit Freundinnen. Ihr Streit und ihre Worte – 'Die rosige Phase ist vorbei, lebe dein eigenes Leben' – haben Sie verletzt.
Nicht jede Ehe folgt demselben Muster. Vielleicht fühlt sie sich stagniert. Sprechen Sie offen: Was stört sie? Welche Erwartungen hat sie? Gibt es verletzte Gefühle?
Laden Sie sie zu einem Date ein – in ihr Lieblingsrestaurant – und teilen Sie Ihre Bedürfnisse nach mehr Zeit zu zweit.
Arbeiten Sie als Team mit bewussten Efforts für Glück. Bei Bedarf: Eheberatung.
Frau Rachana Awatramani ist erfahrene beratende Psychologin in Mumbai.
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