Frage: Ich bin seit zehn Jahren verheiratet, habe zwei Kinder und genieße ein harmonisches Eheleben mit meiner Frau. Seit 15 Jahren pflege ich eine enge Freundschaft zu meiner besten Freundin, die ebenfalls glücklich verheiratet ist. Unsere Familien sind eng verbunden. Dennoch fühlt sich meine Frau in ihrer Gegenwart unsicher und misstraut unserer Freundschaft. Sie glaubt, wir hätten in der Vergangenheit eine Beziehung gehabt und ich hege noch Gefühle für sie. Ich habe ihr das mehrmals erklärt, möchte sie glücklich machen, aber meine Freundschaft nicht opfern. Wie komme ich aus dieser Zwickmühle heraus? – Von Anonym Antwort von Rachana Awatramani: Das Balancieren von engen Freundschaften und der Partnerschaft kann herausfordernd sein, besonders wenn Unsicherheiten auftreten.
Sie beschreiben ein glückliches Eheleben, doch Ihre Frau fühlt sich in der Nähe Ihrer besten Freundin unwohl. Auch wenn diese glücklich verheiratet ist und die Familien verbunden sind, vermutet Ihre Frau eine vergangene Romanze. Sie haben bereits offen mit ihr gesprochen – das ist ein guter erster Schritt.
Als erfahrene Psychologin bei Insight Counseling Services in Mumbai rate ich Folgendes:
1. Erkunden Sie die Wurzel ihrer Unsicherheit. Fühlt sie sich emotional bedroht? Hören Sie empathisch zu, stärken Sie das Vertrauen durch bewusste Zweisamkeit und Liebesbekundungen. Nach zehn Jahren Ehe könnte sie sich vernachlässigt fühlen.
2. Fördern Sie ihr Selbstbewusstsein, besprechen Sie gegenseitige Erwartungen und finden Sie Kompromisse.
3. Ziehen Sie bei Bedarf eine Paarberatung in Betracht.
4. Setzen Sie klare Grenzen: Vermischen Sie Freundschaft und Ehe nicht unnötig.
Geben Sie ihr Zeit und Raum, sich anzupassen, ohne Druck auszuüben. Mit Geduld und Engagement können Sie beide Beziehungen erhalten.
Rachana Awatramani ist beratende Psychologin bei Insight Counseling Services in Mumbai.
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