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Affäre meiner Mutter mit dem Vater meiner Freundin: Ein Rat aus der Familienberatung

Affäre meiner Mutter mit dem Vater meiner Freundin: Ein Rat aus der FamilienberatungRepräsentatives BildFrage: Ich bin ein 21-jähriger Student und komme aus einer dysfunktionalen Familie. Meine Eltern führen eine bittere Beziehung, sind aber nicht geschieden, da meine Mutter finanziell von meinem Vater abhängig ist. Ich kann sie nicht unterstützen, da ich selbst noch studiere. Seit meiner Kindheit stehe ich meiner Mutter sehr nahe und habe miterlebt, wie sie von meinem Vater und seiner Familie verbal und körperlich misshandelt wurde. Sie hat schwere Zeiten durchgemacht und nur einen engen Freund zur Unterstützung gehabt – den Vater eines meiner Klassenkameraden. Kürzlich habe ich entdeckt, dass meine Mutter eine langjährige Affäre mit ihm hat. Ich fühle mich tieftraurig, besorgt und wütend: Traurig, weil sie mir nichts davon erzählt hat und ich mich betrogen fühle. Besorgt, wie mein Vater reagieren könnte, wenn er es erfährt. Wütend über meine Hilflosigkeit. Ich kann mich nirgends konzentrieren. Was soll ich tun?– Anonym
Antwort von Rachana Awatramani: Die Lebensumstände und Handlungen der Eltern prägen ihre Kinder nachhaltig, besonders wenn diese Zeugen von Missbrauch und Konflikten werden. Kinder erleben oft ein Wirrwarr an Emotionen und haben Schwierigkeiten, diese allein zu bewältigen. Ich freue mich, dass Sie uns kontaktiert haben.

Ich verstehe Ihre gemischten Gefühle nach der Entdeckung der Affäre Ihrer Mutter mit dem Vater Ihres Freundes. Sie haben beschrieben, wie Ihre Mutter unter der Aggression Ihres Vaters und Misshandlungen durch seine Familie gelitten hat – eine traumatische Belastung für sie und auch für Sie. Es ist verständlich, dass Sie sich betrogen fühlen, weil Ihre Mutter Ihnen nichts anvertraut hat. Möglicherweise wollte sie ihr Kind, das noch studiert, schonen und das Thema als privat halten.

Sie sind besorgt und ängstlich, was passieren könnte, falls Ihr Vater davon erfährt. Erstens: Es handelt sich um das Privatleben Ihrer Mutter – Sie können und sollten sich davon distanzieren. Zweitens: Jede Form von Gewalt ist inakzeptabel. Sprechen Sie mit Ihrer Mutter und ermutigen Sie sie, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, etwa von Familienberatungsstellen oder Frauenhilfen. Drittens: Lassen Sie sich nicht von den Problemen Ihrer Eltern vereinnahmen. Priorisieren Sie Ihr Studium und Ihre Zukunft – Sie können keine Entscheidungen für sie treffen. Suchen Sie selbst einen Berater auf, um Ihre Gefühle zu verarbeiten.

Sie können andere nicht verändern, nur sich selbst. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihr Leben und setzen Sie Ihre Prioritäten.

Frau Rachana Awatramani ist beratende Psychologin bei Insight Counseling Services in Mumbai.

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