Frage: Hi! Ich bin ein 32-jähriger Mann und hatte sieben Jahre lang eine Beziehung mit meiner Freundin, bevor wir uns letztes Jahr getrennt haben. Unser Hauptproblem waren ihre Eltern, die unsere Beziehung nicht gutheißen. Sie stammt aus einer sehr wohlhabenden Familie, während ich aus bürgerlichen Verhältnissen komme. Zudem sind meine Eltern auf mich angewiesen, und ich verdiene gerade genug, um meine Familie zu ernähren. Sie liebte mich sehr, trotz Kenntnis meiner Familie und meines finanziellen Hintergrunds. Den Wunsch ihrer Eltern konnte sie jedoch nie überwinden, und wir drifteten schließlich auseinander. Nach der Trennung heiratete sie den Mann, den ihre Eltern für sie ausgewählt hatten. Es ist nun fast ein Jahr her, doch ich kann nicht darüber hinwegkommen, dass sie nicht mehr mir gehört. Täglich nehme ich auf dem Heimweg den Weg vorbei an ihrem neuen Haus in der Hoffnung, sie zu sehen. Ich überprüfe ihr Social-Media-Profil obsessiv und habe mehrmals vergeblich versucht, sie anzurufen. Ich fühle mich süchtig nach ihr und kann sie trotz aller Versuche nicht vergessen. Was soll ich tun? Sollte ich weitermachen? – Anonym Antwort von Kamna Chhibber: Beziehungen können tiefen Schmerz, Leid und Enttäuschung verursachen – besonders, wenn sie unerfüllt enden. Obwohl Sie beide von einer gemeinsamen Zukunft träumten, hat Ihre Ex-Freundin offensichtlich weitergemacht und ein neues Leben mit dem Partner der Wahl ihrer Familie aufgebaut. Sie scheint Frieden damit geschlossen zu haben und sich für eine Zukunft zu entscheiden, statt in einer Vergangenheit ohne Perspektive zu verharren.
Ihr fehlender Rückkontakt trotz Ihrer Versuche signalisiert klares Desinteresse. Das lädt Sie ein, zu reflektieren, was für Sie am besten ist: Akzeptieren Sie die Trennung und gehen Sie voran.
Beginnen Sie mit kleinen Schritten: Vermeiden Sie den Weg an ihrem Haus. Reduzieren Sie schrittweise den Zugriff auf ihre Social-Media-Profile, bis hin zur Entfolgung. Stützen Sie sich auf Ihr soziales Netzwerk – der Prozess wird emotionale Herausforderungen bergen, doch Unterstützung macht ihn machbar.
Kamna Chhibber ist Leiterin (psychische Gesundheit) der Abteilung für psychische Gesundheit und Verhaltenswissenschaften bei Fortis Healthcare.
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