Als der Tag der Geburt kam, hielt ich endlich meine kleine Prinzessin Anika in den Armen. Mein Mann und ich genossen jeden Moment mit unserer Tochter, der Liebe unseres Lebens. Wir waren überglücklich und teilten diese kostbaren Augenblicke mit der Familie. Doch bereits am nächsten Tag änderte sich alles: Anika musste Bluttests über sich ergehen lassen und wurde vollständig von uns isoliert.
Es war herzzerreißend, sie drei Tage lang in einem dunklen Raum ohne Kleidung unter grellen Lichtern zu sehen. Als Mutter fiel es mir unendlich schwer, diesen Druck zu ertragen – ich war tief deprimiert. Bald erfuhren wir die Diagnose: Neugeborenen-Gelbsucht. Viele kennen sie, doch dass es mein Baby betraf, war unvorstellbar. Die Familie war erleichtert, da effektive Behandlungen existieren und Anika in erfahrenen Händen war. Für mich blieb die Sorge: Sie war noch immer isoliert.
Am folgenden Tag stellten die Ärzte fest, dass es sich um Still-Gelbsucht handelte. Ich war ratlos – ich hatte sie noch gar nicht gestillt. Rückblickend bereute ich, nicht auf die Ratschläge meiner Mutter während der Schwangerschaft gehört zu haben, und fühlte mich verantwortlich. Doch ich fasste mich: Trotz Empfehlungen, das Stillen einzustellen, setzte ich es fort. Muttermilch ist das Beste für Babys – und das erwies sich als richtige Entscheidung. Anikas Werte verbesserten sich rasch, und nach einer Woche durften wir sie nach Hause holen.
Heute ist unsere Prinzessin 2 Jahre und 2 Monate alt, das liebenswerteste Kind der Familie und voller Leben.
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