Als Mutter von zwei wunderbaren Kindern kämpfe ich mit einer Sucht – und sie hat mein Leben verändert.Ja, Sie haben richtig gelesen. Vor fünf Jahren brachte ich meinen Sohn zur Welt und hatte die perfekte Familie: eine Tochter und nun einen Sohn. Doch statt purer Freude plagten mich Sorgen. Mein Baby litt unter Gelbsucht durch Muttermilch, Asthma-Ängsten, Gewichtsproblemen, endlosen Mittelohrentzündungen, Roseola, einer OP mit 22 Monaten, Sprachtherapie und Würgereflex. Die Liste war endlos.
Ich fühlte mich als Mutter gescheitert – deprimiert, weinend, schreiend. Hatte ich schlechtes Karma? War ich untauglich? Ich suchte Hilfe und tippte auf Wochenbettdepression. Der Arzt lachte: 'Nicht schwer genug, reißen Sie sich zusammen. Sie sind Mutter von zwei Kindern.' Schockiert fragte ich mich: Sollte ich ewig so leiden?
Ich brauchte ein Ventil. Zuerst nur dreimal wöchentlich, wenn es mir richtig schlecht ging. Bald wurde daraus sechs Mal pro Woche – um 5 Uhr morgens, zu Hause. Mein Mann wollte mir zum Geburtstag einen Diamantring schenken; ich sagte Nein und investierte das Geld in mein Training.
Was ist diese Sucht? Eine gesunde: Intensives Home-Workout. Es half mir, die Depression zu besiegen. Statt mich von Angst zerfressen zu lassen, kanalisierte ich sie in Endorphine. Jeder Morgen brachte Euphorie und ein neues, glückliches Ich.
Als Mutter lieben wir unsere Kinder bedingungslos. Aber uns selbst? Verdienen wir nicht dieselbe Liebe? Nehmen Sie sich heute Zeit für sich – Ihr zukünftiges Ich wird es danken. Inspirieren Sie sich selbst, priorisieren Sie Ihre Gesundheit, um den Besten für Ihre Liebsten zu sein.
- Von Kalyani Pardeshi