DeuAq.com >> Leben >  >> Familie

Ein Jahr als Mutter: Ehrliche Einblicke in Erschöpfung, Liebe und Stärke

Ein Jahr als Mutter: Ehrliche Einblicke in Erschöpfung, Liebe und StärkeRepräsentatives Bild 2019 verging wie im Flug inmitten von schmutzigen Windeln, Babykotze und dem Lernen, Grenzen zu setzen – ohne ein schreiendes Baby zu verärgern. Mein Körper schmerzt bis zur Schlafenszeit, die selbst ein Kampf ist. Ich bin ein Bündel Erschöpfung. Wer behauptet, Babys seien reine Wonnebündel, hat sicher keine eigenen erlebt. Verbringen Sie einen Tag mit meinem Sohn, und dieser Mythos ist enttarnt.
Ich habe die Hälfte meiner Haare verloren, eine graue Strähne bekommen, mir den Rücken verzogen, das linke Handgelenk verstaucht und lebe in ständiger Sorge um mein Ohrläppchen – dank seiner Ohrring-Faszination. Sein permanentes Weinen, wenn ich auf der Toilette bin, mich schminke oder esse, hat meinen Geist strapaziert. Er hängt rund um die Uhr an mir wie ein Koala. Diese obsessive Liebe ist schön, wird aber ermüdend.

Zum Glück kommt sein Vater jedes Wochenende und übernimmt. Doch ich bleibe mit zwei erschöpften "Babys" zurück: meinem Sohn und meinem Mann. Plötzlich muss ich zwei Mäuler stopfen, Launen und Fantasien zweier Jungs managen – ich bin Mama im Quadrat.
Dieses Jahr hat mir gezeigt: Frauen sind unbesiegbar. Wir multitasken wie Göttinnen und versetzen Berge. Doch ohne 8-9 Stunden Schlaf werden wir unleidlich. Und eine müde Frau ist gefährlicher als alles andere!

Am 8. Januar 2019, 12:15 Uhr, öffnete sich eine neue Dimension meines Herzens. Noch vor der Geburt wusste ich: Es ist ein Junge. Meine mütterlichen Instinkte erwachten explosionsartig. Jeder Tag verstärkt meine Liebe zu ihm.

Muttersein ist einzigartig. Selbst krank stelle ich sein Wohl über alles. Er hat Vorrang. Ich liebe ihn nicht nur – ich bin besessen. An seinem Gesicht lese ich Hunger, Müdigkeit, Laune oder Übelkeit.

Bis zu seiner Geburt wusste ich nicht, dass solch eine Liebe in mir schlummert. Er ist wie eine Erweiterung meines Körpers mit eigener Persönlichkeit. Schon jetzt ahne ich das Herzschmerz, wenn er zur Schule geht, Freunde findet, studiert, arbeitet oder heiratet.

Loslassen lernen? Schwierig. Glücklicherweise habe ich starke Frauen in der Familie als Vorbild. Ich plane schon seine Zukunft: Er wird ein gleichberechtigter Partner – kocht, putzt, baut eine Karriere auf. Zu viele Wünsche für ein Einjähriges?

Alles Gute im Voraus, mein kleiner Affe. Dein Vater und ich warteten sechs Jahre auf dich. Du hast uns körperlich gefordert, aber unsere Herzen mit Freude erfüllt. Wir verzeihen dir die gebrochenen Knochen – mach weiter so!

- Von Gayatri Bhadran