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Ein Ramadan voller Sinn: Die wahre Freude am Teilen und Mitgefühl

Ein Ramadan voller Sinn: Die wahre Freude am Teilen und MitgefühlEin erfüllter Ramadan (Indranil Mukherjee/Getty Images) Ich kann Hindu oder Muslim sein, Mann oder Frau, erfolgreich oder nicht – doch ich atme dieselbe Luft wie Sie, teile dieselben Lächeln und Tränen und esse letztlich dasselbe Essen. Ich freue mich riesig, wenn das ganze Land wie eine strahlende Braut erstrahlt, und gerate ins Schwärmen, sobald der süße Duft von reinem Khurma und das zartschmelzende Haleem in der Luft liegt.
Nein, ich faste nicht im Ramadan, so wie ich keine Puja zum Lichterfest feiere. Aber ich versuche, den Prinzipien aller Religionen zu folgen. Ich habe in specklosen Abteilen indischer Züge gesessen, vom Teller eines strengen Vegetariers gegessen und mit muslimischen Brüdern vor dem Schrein von Nizamuddin Auliya geteilt.

Einmal lud mich ein Freund spontan zu seinem Iftar ein. Ich kam satt an und hatte keinen Platz mehr für die Köstlichkeiten. Überrascht von meiner Bescheidenheit, packte er mir zwei Tüten voller aromatischer, sündhaft leckerer Gerichte ein – typisch indische Gastfreundschaft. Doch was folgte, veränderte mich grundlegend.
Ich hielt am Straßenrand, um die Leckereien mit Straßenkinder zu teilen – Essen, das ich eh nicht angerührt hätte. Ich fragte einen Jungen, ob sie Hammelfleisch essen könnten. Seine Antwort erschütterte mich: "Bhookh mein kuch bhi chalega." Hunger frisst alles. Ich fuhr davon, unfähig zuzusehen. Im Auto sitzend, wurde ich an jenem Tag bekehrt – nicht durch Gurus, Maulanas oder Missionare, sondern durch hungrige Kinder. Seitdem gilt für mich: Jeder Hungrige verdient Essen, koste es mich auch einen Chapati.

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Ich las einmal, dass man versäumtes Fasten im heiligen Monat nachholen kann, indem man für jeden Fastentag einen Hungrigen speist. Warum teilen so wenige ihr Essen? Manche werfen es sogar weg, ohne an das Kind zu denken, das unter freiem Himmel hungert.

Oft ertappe ich mich dabei, wie ich beim Essen anderer starre – nicht aus Hunger, sondern aus Empathie. Stellen Sie sich vor, wie ein Hungriger auf Speisen blickt, die er nicht anfassen darf. Niemand will das erleben oder einem anderen wünschen.

Warum vermischen wir Religion mit Fasten und Schlemmen? Ich habe Essen, also teile ich es – unabhängig von Ihrem Gott. Warum Götter mit Milch baden, wenn ein Kind keinen Tropfen bekommt? Wir lieben Gratisessen bei Firmenfeiern oder Freunden, doch wie viele bieten es bedürftigen an? Wenige. Schamvoll, denn Indien kämpft mit Hunger, und Millionen gehen hungrig schlafen. Manche wachen nie wieder auf.

Heute fastet du ich, indem ich mein Essen mit Hungrigeren teile – nicht Armen, sondern wirklich Bedürftigen. Ob das die ideale Roza oder Vrat ist? Meine Mutter lehrte es mich: Sie aß weniger Chapati, damit ich nach ihrem langen Tag satt wurde. Sie ist meine Göttin der Nahrung, wie Annapoorna oder die römische Edesia.

Der Ramadan endet bald. Manche fasten noch, doch denken Sie an die, die das ganze Jahr hungern – unfreiwillig.

Vo masjid ki kheer bhi khata hai, aur mandir ka ladoo bhi khata hai,
Vo bhookha hai sahib, benutze mazhab kahan samajh aata hai…

- Von Ewig Hungrig