Als erfahrene Reisende und Strandliebhaberin teile ich hier meine tiefen Erinnerungen an Strände, die mir ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln. Sie wecken die glücklichsten Momente meines Lebens.Der Shanghumukham-Strand in Trivandrum ruft die Zeit mit meinem Großvater wach. Er verwöhnte mich mit Vanilleeiskugeln, und an besonders launischen Tagen besuchten wir das Restaurant mit dem ikonischen Krokodildach gegenüber. Dieses steile, grün gestaltete Betondach, das wie Krokodilhaut texturiert war, war ein Paradies für spielende Kinder.
Kovalam Beach, ebenfalls in Trivandrum, flutete meine Kindheit mit unbeschwerten Abenteuern. Meine Geschwister und ich plantschten stundenlang im türkisfarbenen Wasser, das in den frühen 90ern kristallklar und sandweiß umgeben war. Wir sammelten Muscheln direkt vom Meeresboden – pure Freiheit.
Der Besant-Nagar-Strand in Chennai war mein Rückzugsort nach dem College. Mit meiner besten Freundin aus der Anna University genoss ich endlose Gespräche im Barista gegenüber, während wir die jugendlichen Dramen des Lebens besprachen.
Sogar Juhu Beach in Mumbai, das ich trotz meines nicht strandbegeisterten Mannes nur selten besuchte, hält herzliche Erinnerungen an Spaziergänge und das Gefühl von Heimat.
Strände geben mir ein unerschütterliches Zugehörigkeitsgefühl. Wie Ariel würde ich am liebsten unter Wasser leben, in einem Glashaus mit Blick aufs Meer und frischen Meeresfrüchten.
- Von Gayatri Bhadran