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Sri Venkateshwara Suprabhatam von MS Subbulakshmi: Nostalgische Kindheitserinnerungen

Sri Venkateshwara Suprabhatam von MS Subbulakshmi: Nostalgische KindheitserinnerungenJeder Hindu mit Selbstachtung kennt diesen frühmorgendlichen Gesang auswendig. Er weckt uns sanft aus dem Schlaf mit dem beruhigenden, nasal timbrierten Klang von MS Subbulakshmi, der im Hintergrund unermüdlich erklingt.

Sechs Jahre lang startete mein Tag damit, während ich meinen Großvater beim morgendlichen Rasieren beobachtete. Schläfrig blickte ich zu, wie er seinen Ritualen nachging, nur um kurz vor der Dusche wieder einzudösen – bis meine Großmutter mich unsanft weckte.

Das Frühstück war ein Highlight: fluffige Ei-Appams, dampfende Idiyappams oder Puttu mit Kadala frisch aus dem Ofen. Heute bereue ich, nicht mehr Zeit in der Küche mit meiner Großmutter und ihren Helferinnen verbracht zu haben, statt wie Mowgli im Dschungel zu toben. Diese Momente hätten mir ihre traditionellen Rezepte gelehrt – Rezepte, die ich nun schmerzlich vermisse.

Nach dem Essen übernahmen süß klingende Malayalam-Bhajans die Musik. Mein gebadeter Großvater war im Gebetsraum bereit, mich zur Schule zu bringen. Ich drängte ihn, die Gebete zu beschleunigen, um pünktlich zu sein.

Verspätete ich mich, hielt ich ihm Vorlesungen über Pünktlichkeit. Er hörte geduldig zu, mit weise Lächelndem Blick, während er langsam meine Brotdose leerte. Wollte ich nicht essen, tat er es – unser tägliches Tauziehen.

Mein Tag war unvollständig ohne MS Subbulakshmis Gesang, die Köstlichkeiten meiner Großmutter und die Fahrt mit meinem Großvater. Fehlte eines, war ich unleidlich.

Ich verließ mich auf sie: MS Subbulakshmi zum Aufwachen, Großmutters Mahlzeiten für Kraft und Großvaters Hand, um Tränen und Nase nach der Schule zu trocknen. Panik, Dramatik und Faulheit begleiten mich noch heute.

Damals half mir mein Großvater bei Zusammenbrüchen. Ohne ihn fühle ich mich verloren.

- Von Gayatri Bhadran