Ich könnte mir ein Leben ohne meine geliebten Eltern nicht vorstellen, doch das Leben nimmt manchmal unerwartete Wendungen, denen wir uns stellen müssen. Am 10. April 2021 erkrankten meine verstorbene Mutter Vasanthi Srinivasan und ich mitten in der zweiten Covid-Welle. Wir kämpften beide zu Hause mit Gottes Hilfe und der Unterstützung guter Freunde durch. Ich danke meinen treuen Freunden herzlich, die uns Essen, Obst, Kokosnusswasser und lebenswichtige Medikamente lieferten – sogar spät nachts, als es an Arzneimitteln mangelte. Ein Freund half mir, ein knappes Medikament rechtzeitig zu beschaffen. Gott schenkte uns noch ein paar gemeinsame Tage, bis wir am 17. April 2021 ins Krankenhaus mussten. Als die Sauerstoffsättigung meiner Mutter kritisch absank, brachte ich sie in den frühen Morgenstunden ins Hospital. Dank meiner Cousine und ihrem Mann sicherten wir uns ein Bett. Trotz allem hielt meine Mutter ihre Routine: Sie führte ihre Pooja durch und stieg mit Stockhilfe tapfer in den Krankenwagen.
Nach Wartezeiten ergab der HRCT-Scan eine mittelschwere Lungenentzündung bei mir und mittelschwere bis schwere bei meiner Mutter. Um 5:30 Uhr bekamen wir endlich ein Zimmer.
Am 17. April war ich bei ihr, doch am 18. April verschlechterte sich ihr Zustand: Die Ärzte rieten zur Intensivstation. Zwei Stunden später verabschiedete ich sie am Aufzug mit den Worten: "Es wird dir bald besser gehen, Mama."
Am 19. April entließen die Ärzte mich nach Untersuchung. Per WhatsApp blieb ich mit meiner Mutter in Kontakt. Um 19:36 Uhr schrieb sie mir, ob es mir gut gehe. Um 20:15 Uhr rief der Arzt an: Ihr Zustand war kritisch, sie brauchte eine Intubation. Wir stimmten zu.
Ich fand Unterkunft nahe dem Krankenhaus – Dank an einen Schulfreund für diese Hilfe.
Vom 19. April bis 7. Mai kämpfte Mama 19 Tage am Beatmungsgerät. Wir sahen sie per Videoanruf, initiiert von der engagieren Krankenschwester. Unendlicher Dank an die Gebete von Mary Aunty aus Gobind Sadan, Freunden, Kollegen und Großfamilie.
Am 7. Mai um 17:45 Uhr war unser letzter Videoanruf; um 19:22 Uhr verloren wir sie.
Besonderer Dank an einen Freund, der bei Formalitäten und der letzten Ölung half.
Am 19. Mai feierten wir Mamas Gedenken per Zoom – mit Freunden und Verwandten. Danke an Schwager und Schwester für die Organisation trotz Reisebeschränkungen.
Mein herzlicher Dank gilt allen, die sich um mich kümmerten. Wir danken den Ärzten für ihre Hilfe in dieser Krise.
Zum Nationalen Elterntag widme ich Zeilen meinem Vater D. Srinivasan und meiner Mutter Vasanthi Srinivasan.
Ein gemeinsames, schönes Leben gefeiert.
An meine liebste Mama,
Du warst die mutigste, süßeste und positivste Person, die ich kenne. Deine Liebe spüre ich noch immer. Ich weiß, du bist bei mir und willst, dass ich stark bleibe. Deine Lehren wende ich an – ich habe schon begonnen.
Du hast hart gekämpft, dein Rat leitet mich. Danke, dass du mich in diese Welt gebracht hast. Ich sehe dich, fühle dich, rede mit dir.
Mama war Ansprechpartnerin für alles: Zuhörerin, Ratgeberin, Lehrerin fürs Leben. Mutig, standhaft, organisiert, hilfsbereit und unterstützend.
Wir vermissen deine Berührung, Liebe, Mahlzeiten, Feste, Ausflüge. Deine Energie lebt in uns weiter.
Gott sei Dank für dich. Ich bete dich an, bleibe dein Sohn. Ich liebe und vermisse dich.
An meinen liebsten Papa,
Dein Licht leuchtet weiter. Als doppelter Krebsüberlebender inspirierst du mit unbezwingbarem Geist. Ich teile deinen Kampf mit vielen.
Unsere Freundschaft, Reisen, Ermutigungen bleiben. Deine Lektionen prägen mich. Du unterstütztest Abenteuer und mein Marathontraining mit nährender Küche.
Ich liebe dich, Papa. Stolz auf dich.
Dein Sohn Suresh Srinivasan