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Ehekrise: Mein Mann stellt seine Mutter über mich – Rat einer erfahrenen Psychologin

Ehekrise: Mein Mann stellt seine Mutter über mich – Rat einer erfahrenen Psychologin

Frage: Ich bin 36 Jahre alt, seit 12 Jahren verheiratet und habe ein 10-jähriges Kind. Mein Mann ist ein typisches Mamasöhnchen und respektiert unsere Beziehung nicht. Bei jedem Streit oder jeder Frage erzählt er alles seiner Mutter. Er und meine Schwiegermutter teilen sogar ein Zimmer, während ich mit unserem Sohn in einem anderen schlafe.

Ich arbeite, um unsere Ausgaben zu decken und mich um den Sohn zu kümmern, da mein Mann finanziell nichts beiträgt. Eines Tages kündigte er seinen Job, gründete ein eigenes Unternehmen und wurde mir gegenüber noch feindseliger, sobald es florierte. Seine Mutter unterstützte ihn voll und ganz – ich war nie involviert. Wenn ich Geld für Haushaltskosten wollte, eskalierte er immer zu Streit. Eines Tages kam ich aus dem Büro und fand heraus: Beide hatten gepackt und die Mietwohnung verlassen, mich und den Sohn allein lassend. Am nächsten Tag kam die Scheidungsklage.

Nach Polizei und Anwälten kamen wir nach vier Monaten wieder zusammen. Zuerst war er gut, doch bald dasselbe Verhalten. Ich half ihm sogar finanziell beim Grundstückskauf – doch es scheint, als wolle er nur Geld von mir erpressen. Bitte helfen Sie mir!

Antwort von Zankhana Joshi: In einer 12-jährigen Ehe mit Kind ist es besonders schmerzhaft, wenn der Partner sich übermäßig auf seine Mutter stützt. Sie fühlen sich wie eine Außenseiterin, weil er ihre Einflussnahme priorisiert. Dass er Sie und Ihren Sohn so leicht verließ, tut weh – und seine finanzielle Haltung verstärkt das. Es ist verständlich, dass Sie emotional erschöpft sind. Gut, dass Sie Rat suchen.

Solche engen Mutter-Sohn-Bindungen sabotieren oft Ehen. Ungesunde Co-Abhängigkeit entsteht früh: Manche Mütter machen aus dem Sohn einen emotionalen Ersatzpartner. Professionelle Therapie kann das aufdecken und heilen.

Ihre Kernfamilie – Sie, Mann, Kind – wurde nie zur Priorität. Stärken Sie sie, um Verantwortung zu fördern. Fehlende Grenzen ließen seine Mutter alles mitentscheiden, von Jobwechsel bis Expansion – Sie blieben außen vor.

Männer mit starker Mutterbindung sind oft emotional sensibel – ein Vorteil, wenn Grenzen gesetzt werden. Fangen Sie bei sich an: Bauen Sie Selbstwert auf, dann die Paarbeziehung. Setzen Sie klare Grenzen, ohne die Schwiegermutter auszuschließen.

Professionelle Hilfe für Sie, ihn und die Beziehung ist essenziell – sonst leidet Ihr Kind langfristig. Grenzen schützen Gutes und wehren Schlechtes ab!

Zankhana Joshi ist eine erfahrene beratende Psychologin und Tanzbewegungstherapeutin in Mumbai.

Kompetente Beziehungsberatung? Mailen Sie an: expertadvice.toi@gmail.com