Repräsentatives BildFrage: Vor 11 Jahren heiratete ich aus Liebe. Mein Mann kommt aus einer wohlhabenden Unternehmerfamilie, ich aus dem Mittelschicht-Milieu. Im Laufe der Zeit behandelt er mich wie sein Dienstmädchen: Ich kümmere mich um unsere zwei Söhne und den gesamten Haushalt. Er ist wegen Geschäftsreisen meist unterwegs und verbringt nur etwa 10 Tage im Monat zu Hause. Intimität fehlt, ich fühle mich nicht mehr geliebt. Zudem kritisiert er meinen Geschmack als unpassend zu seinem 'Status'. Vor acht Jahren gab ich meine Karriere auf, um die Familie zu priorisieren – heute bereue ich es. Ich verdiene nichts und bin finanziell abhängig. Reden scheitert: Er ist arrogant und meint, immer Recht zu haben. Was tun? – Von AnonymAntwort von Frau Rachana Awatramani: Kinder verändern vieles in einer Partnerschaft, besonders für Frauen. Wenn eine Frau ihre Karriere zugunsten der Familie opfert, entsteht finanzielle Abhängigkeit vom Partner – umso schwieriger bei früherer Unabhängigkeit. Eine glückliche Ehe braucht jedoch gegenseitige Wertschätzung, Zeit und emotionale Investition.
Ihre Situation ist nachvollziehbar: Nach 11 Jahren Liebesheirat, zwei Söhnen und Karrierepause vor acht Jahren fühlen Sie sich durch die Herkunftsunterschiede (er aus reicher Business-Familie, Sie bürgerlich) verletzt. Sein Verhalten – Sie wie Dienstmädchen zu sehen, Ihren Stil zu kritisieren – frustriert und lässt Liebe fehlen.
1. Lieben Sie sich selbst und pflegen Sie Ihr Wohlbefinden.
2. Holen Sie Haushaltshilfe, um Zeit für eine Karriere-Rückkehr zu gewinnen.
3. Teilen Sie Ihre Gefühle mit ihm und äußern Sie den Wunsch nach beruflicher Neuorientierung.
Ein Persönlichkeitskurs oder Berater stärkt Selbstvertrauen und Klarheit über Stärken/Schwächen – ideal vor dem Gespräch.
Frau Rachana Awatramani ist beratende Psychologin bei Insight Counseling Services in Mumbai.
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