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Finanzielle Ungleichheit in der Ehe: Meine Frau trägt nichts zu Haushaltsausgaben bei – Expertinrät

Finanzielle Ungleichheit in der Ehe: Meine Frau trägt nichts zu Haushaltsausgaben bei – ExpertinrätLeserfrage: Hallo, vor sechs Monaten hatten wir nach neunmonatiger Werbung eine arrangierte Ehe. Wir leben bei meinen Eltern, und meine Frau bringt keinen Cent zu den Haushaltsausgaben bei. Ich übernehme Miete, Lebensmittel, Medikamente und sogar Kino- oder Restaurantbesuche. Ich habe keine Ersparnisse mehr, während sie ihr Gehalt behält. Ich bat sie, die Kosten zu teilen oder zumindest die Küchenausgaben zu übernehmen – sie warf mir Gier vor. Ich weiß, dass ich richtig handle, aber sie provoziert ständig Finanzstreitigkeiten. Wie gehe ich damit um? – Anonym

Antwort von Rachana Awatramani, beratender Psychologin in Mumbai:

Früher waren Frauen finanziell vom Mann abhängig und kümmerten sich um den Haushalt. Heute sind Frauen unabhängig und können ihre Bedürfnisse selbst decken. Aus Respekt übernimmt der Mann oft größere Ausgaben, doch eine faire Teilhabe der Frau am Familienbudget ist selbstverständlich.

In Ihrer arrangierten Ehe nach sechs Monaten, im Haushalt Ihrer Eltern, ist Ihre finanzielle Belastung verständlich und herausfordernd. Sie haben vernünftig mit Ihrer Frau gesprochen, doch ihre Vorwürfe der Gier müssen verletzend gewesen sein, besonders da Sie die Hauptlast tragen.

Ehe bedeutet langfristiges Engagement mit geteilter Verantwortung – materiell und emotional. Setzen Sie sich ruhig zusammen, teilen Sie Ihre Belastung mit und erklären Sie den Stress. Schlagen Sie ein gemeinsames Konto vor, auf das beide einzahlen, für Ausgaben und Ersparnisse als Sicherheit.

Legen Sie klare Regeln für Verantwortlichkeiten fest. Bei anhaltenden Konflikten empfehle ich einen Eheberater für professionelle Anleitung.

Rachana Awatramani ist erfahrene beratende Psychologin in Mumbai.

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