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Mutter lehnt Lebensgemeinschaft ab: So lösen Sie den Familienkonflikt

Mutter lehnt Lebensgemeinschaft ab: So lösen Sie den FamilienkonfliktRepräsentatives Bild. Frage: Ich bin seit zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen und wir leben seit einem Jahr in einer Lebensgemeinschaft. Wir promovieren beide. Seit unserem Zusammenziehen streite ich mich jedoch immer wieder mit meiner Mutter. Sie ist ledig, seit sie sich scheiden ließ, als ich drei Jahre alt war. Derzeit finanziert sie meine Ausbildung, da ich arbeitslos bin. Sie ist sehr wütend über unsere Beziehung, weil sie eine Lebensgemeinschaft nicht gutheisst. Zudem ist meine Freundin skeptisch gegenüber meiner Mutter, und bei Besuchen bei den Familien werden unsere Unterschiede immer deutlicher. Meine Freundin kann sehr aufbrausend und dominant wirken. Ich bin hin- und hergerissen zwischen den beiden und fühle mich deprimiert. Was soll ich tun? – Anonym

Antwort von Dr. Soumiya Mudgal: Lebensgemeinschaften sind ein modernes Konzept, das bei der älteren Generation oft auf Kritik stößt, da es nicht immer mit traditionellen kulturellen Normen übereinstimmt. Es ist verständlich, dass Ihre Mutter so reagiert – es richtet sich nicht gegen Sie persönlich, sondern gegen das Prinzip.

Teilen Sie Ihrer Mutter Ihre langfristigen Absichten mit der Beziehung mit und machen Sie sie mit Ihrer Entscheidung vertraut. Das passt zu aktuellen sozialen Trends. Als Brücke zwischen Ihrer Partnerin und Ihrer Mutter sind Sie der zentrale Kommunikationskanal. Erklären Sie jeder Seite die Perspektive der anderen. Ihre individuellen Entscheidungen zählen: Sie haben das Recht, Ihr Leben so zu gestalten, wie es für Sie richtig ist.

Dr. Soumiya Mudgal, Fachärztin für Psychiatrie, Max Hospital

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