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Beziehungsrat: Mein Freund will heiraten, setzt sich aber nicht gegen seine dominante Mutter durch

Beziehungsrat: Mein Freund will heiraten, setzt sich aber nicht gegen seine dominante Mutter durchRepräsentatives Bild
Frage: Ich bin eine 32-jährige Frau und vor fünf Monaten von Indien nach Kanada gezogen. Ich kenne meinen Freund seit sechs Jahren, mit ihm war ich zweieinhalb Jahre zusammen. Letztes Jahr, bevor wir nach Toronto zogen, erzählten wir unseren Eltern von unserer Beziehung und unseren Heiratsplänen. Meine Eltern und sein Vater unterstützten uns, doch seine Mutter war strikt dagegen. Sie ist extrem besitzergreifend, ihr Leben dreht sich nur um ihre Kinder. Sie hat kein eigenes Sozialleben und eine distanzierte Beziehung zur Familie ihres Mannes. Den ganzen Tag kümmert sie sich um die Bedürfnisse ihrer Kinder, meditiert und wünscht sich eine Schwiegertochter aus ihrer Meditationsgemeinschaft. Ich spüre ihre Unsicherheit – sie will ihren Sohn nicht nach Kanada ziehen lassen. Zudem ist sie beleidigt, dass er nach sechs Jahren die Meditation aufgegeben hat, und gibt mir die Schuld daran.

Wir hatten fast mit den Hochzeitsvorbereitungen begonnen, da der Rest der Familie einverstanden war. Wir versuchten, auch sie zu überzeugen, doch sie rief meine Mutter an und sprach sehr grob mit ihr. Mein Freund und sein Vater gaben ihr Bestes, aber inzwischen scheint die Hoffnung erloschen. Die Situation ist eskaliert, unsere Zukunft ungewiss. Sogar meine Eltern suchen nun auf Eheseiten nach Partnern für mich. Alles ging so schnell – ich weiß nicht weiter. Mein Freund will mit mir zusammen sein, traut sich aber nicht, gegen seine Mutter zu handeln. Bitte helfen Sie.
- Anonym

Antwort von Dr. Rachna Khanna Singh: Vielen Dank, dass Sie Ihre schwierige Situation mit uns teilen. Als Leiterin der Abteilung für ganzheitliche Medizin und Psychologie am Artemis Hospital in Gurgaon habe ich zahlreiche Paare in ähnlichen familiären Konflikten beraten.

Ich verstehe Ihren Schmerz nur zu gut. Mit den gegebenen Informationen empfehle ich, dass Ihr Partner ein offenes, ehrliches Gespräch mit seiner Mutter führt. Als hingebungsvolle Mutter wird sie letztlich das Glück ihres Sohnes priorisieren und zuhören.

Da Mediation ein zentraler Bestandteil ihres Lebens ist, könnten Sie und Ihr Partner Interesse zeigen – probieren Sie meditative Praktiken aus. Das schafft eine gemeinsame Basis und stärkt das Vertrauen.

Eine professionelle Familienberatung ist hier Gold wert: Ein neutraler Therapeut hilft, innere Blockaden zu lösen und starre Muster zu durchbrechen. In meiner Praxis habe ich gesehen, wie solche Sitzungen Wunder wirken.

Für Sie selbst: Bitten Sie Ihre Eltern um eine Auszeit von sechs Monaten, um die Wogen zu glätten. Danach können Sie klarer entscheiden – ob arrangierte Ehe oder Ihre Beziehung.

Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter. Für persönliche Beratung vereinbaren Sie gerne einen Termin.

Dr. Rachna Khanna Singh ist HOD für ganzheitliche Medizin und Psychologie am Artemis Hospital, Gurgaon.

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