Ihre Frage:Hi! Ich bin seit vier Jahren mit meiner Freundin zusammen. Derzeit lebe ich beruflich in Deutschland und bleibe die nächsten drei Jahre hier. Unsere Probleme begannen, als ich ihr aufgrund meines Jobs nicht genug Zeit widmen konnte. Sie fühlte sich vernachlässigt, wurde wütend und unhöflich. Das führte zu Streit auf beiden Seiten. Nun kämpft sie mit Angst und Stress, macht mich dafür verantwortlich und kann sich ihrer Arbeit nicht konzentrieren. Sie hat mich gebeten, sie in Ruhe zu lassen, und mir sogar das Sprechen verboten. Wir planen, in drei Jahren nach meiner Rückkehr zu heiraten. Tief im Herzen wissen wir, dass wir uns brauchen, doch momentan fehlt die Verständigung. Ich bin ratlos: Wie kann ich sie unterstützen? Welche Veränderungen brauche ich an mir? Wie hole ich sie zurück?
– Anonym
Antwort von Kamna Chhibber:
Diese Situation ist zweifellos herausfordernd. Der Kernproblem ist der totale Kommunikationsabbruch – ohne Austausch ist Fortschritt unmöglich. Auch wenn Ihre Freundin Abstand wünscht, signalisieren Sie respektvoll Ihr Bedürfnis nach Kontakt: Schicken Sie regelmäßig Nachrichten, E-Mails oder bitten Sie eine gemeinsame Freundin um Vermittlung, da Sie in Deutschland sind.
Sobald der Dialog beginnt, erkunden Sie ihre Erwartungen. Die Enttäuschung entsteht aus unklaren Vorstellungen zur Fernbeziehung. Vermitteln Sie realistisch, wie Sie die Bindung halten, und halten Sie diese Versprechen ein.
Kamna Chhibber ist Leiterin (Psychische Gesundheit) der Abteilung für Psychische Gesundheit und Verhaltenswissenschaften bei Fortis Healthcare.
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