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„Es war eine Liebesheirat – doch ich habe meinen Mann nie geliebt“: Expertenrat für eine schwierige Ehe

„Es war eine Liebesheirat – doch ich habe meinen Mann nie geliebt“: Expertenrat für eine schwierige EheLeserfrage: Unsere Ehe war eine Liebesheirat, aber ich habe meinen Mann nie geliebt. Wir haben geheiratet, weil meine Eltern wollten, dass ich heirate, und er war einer meiner engsten Freunde. Es gibt Momente, in denen ich mich dafür hasse, diese Lüge zu leben. Ich bin finanziell unabhängig und es geht mir besser als meinen Altersgenossen – ist es okay, eine lieblose Ehe zu führen?
Antwort von Dr. Ishita Mukerji: Vielen Dank, dass Sie uns geschrieben haben! Eine Ehe sollte nur eingegangen werden, wenn beide Partner freiwillig bereit sind, Gemeinschaft zu finden, die Individualität des anderen zu respektieren – mit Stärken und Schwächen – und langfristig zusammen ein Leben zu teilen, vielleicht eine Familie zu gründen.

Toleranz und Freiraum füreinander bilden die Basis für eine dauerhafte, glückliche Partnerschaft. Solche Beziehungen halten allen Stürmen stand und lassen Liebe wachsen. Eine Trennung ist schmerzhaft, ebenso wie das Festhalten an einer lieblosen Ehe. Wir sollten keine Illusionen nähren: Bleiben Sie nicht in einer Beziehung, die nicht existiert.
Die Ehe verknüpft jedoch viele Leben – Familien, Partner und eventuelle Kinder. Teilen Sie die Wahrheit mit Ihrem Mann und prüfen Sie seine Sicht.

Wenn er einverstanden ist, können Sie getrennte Wege gehen – das schafft Klarheit für beide. Falls er festhalten möchte, suchen Sie gemeinsam Liebe in der Ehe oder holen Sie professionelle Hilfe durch einen Eheberater, um mit der Realität umzugehen.

Entscheiden Sie sich bewusst: Bleiben oder gehen? Nur so können Sie wahres Glück finden.
Dr. Ishita Mukerji, international anerkannte Psychologin.

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