Alle Mütter sind Multitasking-Helden. Dennoch passieren Fehler: In der Wut sagen wir Dinge, die wir nicht meinen. Das ist normal, aber vermeidbar. Von der Geburt an hängt das Kind an Ihnen. Wenn der Alltag – Job, Haushalt – überwältigt, atmen Sie tief durch und nehmen Sie es leichter.
Dinge, die Sie Ihrem Kind nicht sagen sollten
1. Warte, bis dein Vater nach Hause kommt
Dies schafft ein negatives Vaterbild und stellt Sie als unsichere Autorität dar. Reagieren Sie direkt und klären Sie die Sache vor Ort, ohne Ihr Kind unnötig leiden zu lassen.
2. Ich werde dir niemals verzeihen
Solche Worte brennen sich im empfindsamen Kindesgeist ein und begleiten es lange.
3. Ich werde es tun
Das signalisiert Misstrauen. Fördern Sie stattdessen Zusammenarbeit: "Lass uns das zusammen machen."
4. Weine nicht
Weinen ist natürlich. Statt zu verbieten, lenken Sie ab – mit einem Spielzeug oder Kuscheln.
5. Geh weg
Sogar einfache Worte können Narben hinterlassen. Sie sind die Welt Ihres Kindes – wählen Sie sie weise.
Was Sie stattdessen tun können
Eltern erwarten Perfektion, setzen Kinder unter Druck. Jeder ärgert sich mal, doch mit Training meistern Sie es. Sie lieben Ihr Kind – nutzen Sie diese Wut-Momente für bessere Erziehung:

1. Lenken Sie sich ab
Nehmen Sie eine Auszeit. Verlassen Sie den Raum (Kind sicher!), atmen Sie tief. Das zeigt Grenzen und gibt Ihnen Ruhe. Sprechen Sie mit Freunden, aber kritisieren Sie das Kind nicht vor ihm – das schadet seinem Selbstwert.
2. Neu fokussieren
Beim Wutanfall: Erklären Sie Konsequenzen, statt zu streiten. Bleiben Sie bei der Aufgabe, ohne auf Kindeslevel runterzugehen.
Eltern meinen es nicht böse, doch Kinder interpretieren würdevoll. Laute Worte oder Schimpfen können psychisch schaden. Entschuldigen Sie sich immer – das lehrt Respekt. Kinder erinnern sich an Worte und Ihre Reue.