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Ihre Nase gehört nicht in mein Geschäft: Persönliche Grenzen respektieren

Ihre Nase gehört nicht in mein Geschäft: Persönliche Grenzen respektierenRepräsentatives Bild Als Inderin mit jahrelanger Erfahrung in der Beobachtung sozialer Dynamiken weiß ich: Wir lieben unsere Nachbarn, Mitreisenden, Verwandten – sogar den Enkel des Sohnes unseres Nachbarn oder den Onkel zweiten Grades. In unserer überschwänglichen Begeisterung lernen wir zu viel über andere. Meine Friseurin fragt nach Kindern, obwohl ich erst seit knapp fünf Jahren verheiratet bin. Eine Gruppe Brahma Kumaris in Weiß, mit Maske, bohrte nach meinem College-Abschluss und gab mir unerbetene Karrieretipps, sobald sie meinen Master in Public Relations erfuhren.
Eine selbsternannte moderne Freundin spottete über unsere Kinderpläne inmitten kreischender Kleinkinder. Schockierend! Wenn selbst unsere Peers wie aus der Steinzeit agieren, wie soll der Rest der Welt zivilisiert sein?

Ist das typisch indisch oder menschlich? Oft ignorieren wir, dass wir unhöflich neugierig sind. Außer als Eltern schuldet Ihnen niemand Auskunft über Gehalt, Gewicht, Karriereentscheidungen oder Familienpläne.
Stecken Sie die Nase woanders hin – sonst riskieren Sie Konflikte.

In Indien greift diese Neugier auch ins Berufsleben. Frauen bei Jobsuchen werden ausgefragt: Kündigen Sie bei Heirat? Bei Schwangerschaft? Wie jonglieren Sie Job und Kind? Das ist unser Indien.

Diese Gewohnheit startet früh: Kinder fragen Erwachsene nach Aussehen oder Privatem, Eltern lachen. Brechen Sie den Kreislauf, bevor sie selbst neugierige Erwachsene werden.

Leben und leben lassen! Seien wir freundlicher, weniger neugierig und wertend. Niemand ist perfekt – urteilen Sie nicht, es sei denn, Sie sind göttlich.

Entspannen Sie sich!

– Von Gayatri Bhadran