Obwohl 2018 vorüber ist, starteten wir ins Jahr 2019 mit gemischten Gefühlen – Freude und Glück, aber auch einem schweren Herzen. Wir hatten meinen Schwiegervater verloren, der lange Zeit krank gewesen war.
Nach drei Jahren Ehe segnete uns das Leben mit unserer Tochter Peehu. Wir waren überglücklich. Doch dieses Glück währte nicht lange. Als Peehu gerade 20 Tage alt war, ereignete sich die größte Tragödie in unserer Familie: Bei einem Verkehrsunfall verloren wir meine Schwiegermutter. Der Schock war überwältigend. In dieser frühen Phase meines Lebens fühlte ich mich völlig überfordert.
Danach lag die größte Verantwortung bei mir: Die Pflege meines Schwiegervaters, bei dem Alzheimer diagnostiziert worden war. Er vergaß nach und nach alles und jeden.
Mein Mann und ich taten alles Menschlich Mögliche, um ihn fit zu halten. Trotz intensiver Pflege und Medikamenten verschlechterte sich sein Zustand. Im September 2018 verließ er uns für immer.
Heute bleiben uns nur die Erinnerungen.
Peehu ist nun fünf Jahre alt, mein jüngerer Sohn eineinhalb. Bevor sie 'Opa' und 'Oma' wirklich verstehen konnten, waren sie für immer fort.
Sie werden nie erleben, wie es ist, sich hinter dem Rücken des Vaters zu verstecken, wenn die Mutter schimpft. Oder wie der Opa heimlich Schokolade mitbringt, obwohl Mama es verbietet. Solche kleinen, kostbaren Momente fehlen ihnen für immer.
In meiner eigenen Kindheit habe ich die Liebe meiner Großeltern vermisst. Deshalb wünschte ich mir immer, dass meine Kinder diesen Segen von allen Familienmitgliedern erfahren. Doch das Leben schreibt eigene Pläne.
In den letzten Jahren habe ich viel gelernt. Als Mutter mit realer Erfahrung in Trauer und Pflege weiß ich: Die wichtigste Lektion ist, jeden Moment voll auszukosten. Man weiß nie, was der morgige Tag bringt. Priorisieren Sie Ihre Familie in jeder Hinsicht.
Drücken Sie Ihre Liebe offen aus. Bleiben Sie gesund, um für andere da zu sein – Ihre Liebsten brauchen Sie.
Last but not least: Lassen Sie Ihre Kinder Zeit mit den Großeltern verbringen, spielen und Dankbarkeit zeigen. Nicht jedes Kind hat dieses Glück.
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