Als Lata ins Büro kam, bemerkte sie sofort, dass ihre enge Freundin Reema völlig niedergeschlagen dasaß und sich nicht für ihre Arbeit interessierte. Nach etwas Bohren offenbarte Reema den Grund: In der Nacht zuvor hatte ihr Ehemann Shashi, stark angetrunken, während eines Streits die Hand gegen ihre zarte Tochter Bhoomi erhoben. Reema fühlte sich schrecklich, versuchte vergeblich, Shashi zur Vernunft zu bringen, und sprach schließlich nicht mehr mit ihm.
Reema und Shashi haben zwei Kinder – eine 20-jährige Tochter und einen 15-jährigen Sohn. Reema hatte in einer Klosterschule gelernt, arbeitete nebenbei und brachte ihren Kindern gute Manieren bei.
Shashi war in einer angesehenen Firma tätig. Er hatte zwei Brüder und zwei Schwestern, die früher bei ihm lebten, ebenso seine Mutter. Reemas Eltern waren bei einem Verkehrsunfall gestorben; sie war ihre einzige Tochter. Mit großen Hoffnungen hatte sie Bhoomi mit Shashi verheiratet, in der Erwartung einer harmonischen Familie. Zunächst verlief alles reibungslos.
Shashi organisierte mit Reemas Unterstützung die Hochzeiten seiner Geschwister, immer mit der Zustimmung seiner Mutter Maji. Sein Vater war bereits verstorben, sodass Shashi die volle Verantwortung trug – ohne nennenswertes Erbe.
Trotzdem meisterten Reema und Shashi alle Herausforderungen, bis Shashi mit seinen Geschwistern brach und die Mutter zu ihrer jüngeren Tochter zog. Sie klärte den Grund nie. Solche Familienkonflikte belasten oft Unschuldige und wirken sich direkt auf Kinder aus.
Shashi hatte einen guten Job, zwei gesunde Kinder und eine gebildete Frau. Doch Haushaltsstress führte zu Alkoholabhängigkeit, die den Kreislauf auslöste. Kollegen rieten ihm, doch er hörte nicht.
Was haben die unschuldigen Kinder mit diesen Problemen zu tun? Sie sind zerbrechlich wie Blumen. Reema sperrte sie bei Shashis Trinkabenden in ein anderes Zimmer, um sie zu schützen, und lehrte sie richtig von falsch zu unterscheiden. Sie fragte sich, warum Maßnahmen gegen Drogenabhängigkeit greifen, Alkoholabhängige aber nicht aufgeben – trotz Verbots von Spirituosengeschäften.
Eines Tages kam Shashis Suspendierung. Er brach zusammen, weinte vor Reema und erkannte seinen Fehler. Sie ermutigte ihn: "Besser spät als nie." Gemeinsam entschuldigten sie sich bei den Vorgesetzten, die Suspendierung wurde aufgehoben. Glücklich versprach Shashi, die Kinder nie wieder zu gefährden.
Kinder verlieren oft ihre Kindheit durch elterliche Streits. Lassen Sie das nicht zu.
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