Die pure Freude, Haustierelternteil zu sein! Rückblickend auf die letzten fünf Jahre merke ich, wie sehr sich mein Leben verändert hat – und nicht nur in kleinen Dingen. Besonders freue ich mich über die neue Sichtweise und tiefe Bindung zu diesem verspielten, schlaffohrigen Begleiter. Heute bin ich stolze Hundemutter.
Vor etwa fünf Jahren begegnete ich ihm an einem lauen Sommerabend während meines Spaziergangs im Park. Ein kleiner Welpe kauerte eng bei seinen Geschwistern. Seine großen, neugierigen Augen zogen mich magisch an. Als ich näherkam, wedelte er freudig mit dem Schwanz. Ich streichelte ihn behutsam, achtete aber darauf, die Mutter nicht zu beunruhigen – sie war wohl auf Futtersuche.
Die Welpen umringten mich, und wir teilten spielerische Momente. Jeden Abend fütterte ich sie mit Keksen und Brot. Eines Tages erfuhr ich vom Nachbarn: Die Mutter war bei der Geburt gestorben. Traurig weinte ich stundenlang.
Am nächsten Tag suchten sie mich vergeblich – von vier Welpen war nur noch einer übrig. Ich hielt ihn im Arm und rief meinen Vater, der gerade Tee trank. "Papa, können wir ihn behalten?", fragte ich. Nach kurzem Zögern sagte er: "Ja, natürlich!"
So adoptierten wir ihn und machten ihn zum Familienmitglied. Cheeku wurde mein Lebensbegleiter. Meine Mutter, die Hunde früher fürchtete, brauchte Zeit – doch bald liebte sie ihn. Er versteckte sich schelmisch unter dem Tisch und rollte heraus wie das entzückendste Wesen der Welt.
Wir wuchsen zusammen auf: Gemeinsam auf der Couch dösen, durch den Garten toben, Schmetterlinge jagen und nach einem langen Tag freudig begrüßen. Haustierelternsein verändert tiefgreifend. Die langen Spaziergänge, herzlichen Rituale lehren über Liebe und Leben.
Nichts übertrifft das glückliche Hundegesicht, das Sie nach Feierabend erwartet. Cheeku ist mein bester Freund. Adoption eines Welpen bringt unvorhergesehene, positive Veränderungen – Leben mit einem vierbeinigen Fellknäuel ist einfach wunderbar!
Von Simran Kathuria