Repräsentatives Bild. Idlis, Dosas, Appams, Puttu und Kerala Porotta – seit meiner Kindheit sind das meine Lieblinge. Ich bin mit diesen unwiderstehlichen Kohlenhydraten aufgewachsen, immer großzügig mit Chutney, Sambar, Chili-Beef, Eiercurry und Hühner-Eintopf serviert.Nach meiner Heirat zog ich nach Mumbai und sehnte mich natürlich nach authentischen, hausgemachten Malayalee- und Tamil-Gerichten. Glücklicherweise lebe ich in einer Gegend voller Gujaratis, die Essen leidenschaftlich lieben und offen für Geschmäcker aus aller Welt sind.
Mein Gaumen hat sich unter ihnen weiterentwickelt. Sie teilten Poha, Sabudana Khichdi, Vada Pav, Pav Bhaji, Dhoklas, Samosas und chatpata Farsan mit mir, während meine Nachbarn Dosas und Idlis mit einer seltsamen, trüben, orangeroten Sambar-Version zubereiteten – voll mit Zucker. Zuerst war ich schockiert, doch dann akzeptierte ich es: Wenn in Rom, dann wie die Römer.
Vor zwei Monaten lernte ich ihn kennen – Idli Anna, den Mann, der mein Heimweh lindern sollte. Bei meinem morgendlichen Spaziergang und Einkauf lockte ein vertrauter Duft meine Nase. Dieser nostalgische Hauch von Zuhause, der mich über 30 Jahre begleitet. Ich folgte ihm zu einem charmanten Straßenstand mit heißen Poha, Sabudana Khichdi, Sheera, Upma, Idlis, Sambar und Chutney.
Ich schenkte ihm mein strahlendstes Lächeln und zeigte gierig auf den Sambar.
„Boliye Madam, kya mangta hai?“, fragte er fröhlich.
„Sambar, Idli, Chutney, Poha, Sheera und Sabudana Khichdi“, bestellte ich begeistert. Er nickte, bediente schwitzende Jungs um ihn herum und packte mein Essen.
„Aap kaha se ho? Pehle dekha nahi aapko“, fragte ich.
„Raigad, Madam“, erwiderte er grinsend. Wie macht ein Mann aus Raigad Mamas Sambar?, wunderte ich mich. Schnell packte er alles zusammen.
Zu Hause genoss ich die fluffigen Idlis mit Sambar und Chutney. Nach den ersten Bissen wusste ich: Es war nicht genau wie daheim, 1.000 km entfernt, aber das Beste, was ich bekommen konnte.
Essen ist ein Gefühl. Es baut Kindheiten auf und holt glückliche Erinnerungen zurück. Was gäbe ich nicht dafür, wieder vierjährig neben meinem Großvater saftige Fleischstückchen zu essen.
Dieser Text widmet sich dir, Appuppa – mein Rausch der kulinarischen Entdeckungen (inklusive deiner salzigen Snacks, die du so clever in deiner Hemden- und Hosenflut versteckt hattest).
- Von Gayatri Bhadran